19. August 2015

+++ Radtour-Ticker: Konzert im Theaterstübchen in Kassel +++

Sonntag 16., Montag, 17. & Dienstag 18. August: Auf dem Weg von Bad Wildungen nach Kassel regnet es am Sonntag wie aus Kübeln. Es ist entsetzlich. Jan hat keine Chance, 30 Sekunden draußen und du bist tropfnass. Am Montag immer noch Regen, aber mit Pausen. Jan schafft es irgendwie bis Kassel. Der Scheibenwischer des Tourmobils ist im Dauereinsatz. Das alles hat keinem Spaß gemacht. Es trommelt laut und penetrant auf’s Dach, auch der Schlaf leidet massiv daunter. Wir sind morgens nicht erholt, sondern gehen angeknockt in den nächsten Tag.

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Aber wir freuen uns auf unser Konzert im „Theaterstübchen“ in Kassel am Dienstag, sind einen Tag vorher da und ziehen zur Wiederherstellung der Lebensgeister (und um nicht krank zu werden nach der Nässe) ins B&B-Hotel – duschen, schlafen, aufwärmen. Und ein schöner Spaziergang am Stadtrand in Kassels „grün-graue Feuchte“, ein Garten-Parkgebiet, leicht verwildert & faszinierend, eine Überraschung, eine andere Welt.

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Dienstag ist Konzerttag. Wir treffen uns am Nachmittag mit Dr. Samir Ragab, einem Arzt aus Kassel, der Kontakt zu Dr. Gero Moek, dem Leiter der „Fahrenden Ärzte“ hergestellt und das Konzert im Theaterstübchen für uns organisiert hat.

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Wir erfahren eine Menge an neuen Informationen: es gibt die Fahrenden Ärzte seit Ende der 90er Jahre. Sie kümmern sich im Paket mit Sozialpädagogen engagiert um die medizinische Beratung/Hilfe von Obdachlosen; manchmal sind auch einfach Gespräche & Kaffee vonnöten. Es ist absolut bewundernswert, was hier an ehrenamtlicher Arbeit und Hintergrundorganisation geschieht! Ganz sicher sind die Spenden & anderen Einnahmen unserer Radtour, die vom generösen Kasseler Publikum unseres Konzerts noch einmal erheblich aufgestockt wurden (über 1.000-,€), hier bestens investiert. Ganz herzlichen Dank dafür auch an dieser Stelle.

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Das Konzert und der Konzertort selber waren der Hammer! Wir haben sehr gut gespielt, und der Funke sprang sofort über; ein begeistert mitgehendes Publikum feuerte Jan und mich zu musikalischen Höhenflügen an.

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Danke an alle, die da waren, und danke an das tolle Team des Theaterstübchens. Danke, dass wir bei euch spielen konnten. Eine wirklich erstklassige Jazzlocation, in der interessante Konzerte stattfinden und auch internationale Jazzgrößen spielen. Auch die Braunschweiger „Jazzkantine“, der „Bahama Soul Club“ und die Hannoveraner Band „tok tok tok“ waren schon hier, ebenso wie „Billy Cobham“ oder „Paul Kuhn“, der das letzte Konzert vor seinem Tode im Theaterstübchen spielte – ein großer Mann des deutschen Swingjazz.

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It was a pleasure to be here. We’ll come back!!! Thank you so much!

Liebe Grüße
Euer JO

P.S. Die Konzert-Radtour von Jan Behrens & Jürgen Osterloh verfolgt einen guten Zweck: im Rahmen ihrer Konzerte & durch die Abgabe ihrer CDs gegen Spenden werden Mittel gesammelt für das Obdachlosen-Projekt „Die Fahrenden Ärzte“; an diese Organisation wird der Erlös der Tour gehen. Wer spenden möchte – hier die Spendenkontodaten

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16. August 2015

+++ Radtour 2015-Ticker: Wunderschöne Landschaft im Edertal und am Ederradweg +++

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Samstag 15. & Sonntag 16. August: Übernachtung in Bad Berleburg von Freitag auf Samstag. Eine von vielen schiefergedeckten und –eingefassten Häusern geprägte Stadt mit einem großen Verkehrsaufkommen – im Tal und auf den Hügeln, malerisch und mit vielen historischen Gebäuden ausgestattet. Dennoch eine anscheinend rückläufige Stadt, wie leerstehende Geschäftsräume zeigen. Das Signum einer großen Bank leuchtet nachts rot über die Unterstadt. Sehr freundliche Menschen, meine Uhr wird repariert … und weiter geht’s.

Jan schafft eine sehr lange Etappe auf dem Ederradweg bei bestem Sommerwetter und empfiehlt mir, die Strecke auch mal zu fahren, weil sie in eine wunderschöne sanft hügelige, landwirtschaftlich und auch behutsam touristisch geprägte Landschaft eingebettet ist. Das Tourmobil erholt sich ein wenig, weil auch die Autostrecke angenehm zu fahren ist und überdies gute Einblicke in die schöne Umgebung erlaubt. Frankenberg: ein schöner historischer Ort – und zuvor Battenberg, wo wir rasten.

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Am Ende schafft Jan es tatsächlich bis Bad Wildungen, eine enorm lange Strecke, toll! Hier Übernachtung im Tourmobil; und heute – Sonntag – regnet es schon den ganzen Vormittag. Nichts zu machen, abwarten, abarbeiten, was so anliegt, auch ein wenig erholen, denn die Tour ist für uns beide, neben den schönen Seiten, die im Vordergrund stehen sollen, auch sehr anstrengend: wochenlanges Leben auf engstem Raum, was sehr gut klappt; Weiterarbeit an laufenden Projekten; Organisation; das alltägliche Einerlei; konzentriertes Fahren; physische Anstrengungen; Konzerte spielen; Kommunikation. Kein Gejammer, einfach die Realität … in der Summe: eine wahnsinnig tolle Erfahrung, verbunden mit Fortschritten, was das Projektthema – Unterstützung für die Versorgung von Menschen ohne Obdach erhalten – anbelangt.

Liebe Grüße
Euer JO

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14. August 2015

+++ Radtour 2015-Ticker: Flash-Gig Rösrath und weiter ins Edertal +++

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Mittwoch 12., Donnerstag 13., Freitag 14. August:
Am Mittwoch haben wir in Rösrath hinter Köln unser erstes spontanes Minikonzert draußen gespielt: ein Flashgig vor einer Baustelle im Rückraum des Parkplatzes eines großen Supermarktes.

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25€ Spenden im Bassukulelenkoffer, einige weitergereichte CDs, Bauarbeiter & Supermarktkunden als Zuhörer, interessante Gespräche & Begegnungen, viel Sympathie für unser Spendenziel, die medizinische Unterstützung von Menschen, die ohne Obdach sind. Ein komplexes Thema, zu dem es viele Meinungen, manchmal wenig Kenntnis, insgesamt aber doch Interesse gibt.

Danke an F., der so schöne Fotos von uns gemacht und Deutschland früher als Tramper mit Gitarre bereist hat. Halt dich aufrecht, bist ´n Klasse Typ!

Donnerstag & Freitag waren geprägt durch’s Radfahren von Jan im Oberbergischen Land bis zum Rothaargebirge. Overath, Wiehl, Wildberg, Freudenberg, Kreuztal, der Ederradweg, Bad Berleburg … Viele Hügel und Berge, eine Mischung aus Weserbergland & Harz. Schwer zu fahren für Jan, keuch-keuch, die Berge (lange Steigungen) hinauf, Respekt, mein Freund, Respekt. Absurde Spinnereien vom Navi, das das Tourmobil extreme Steigungen auf absurd engen Umwegen hinaufjagt, so dass einem beinahe Angst und Bange wird. Das muss anders werden, zur Not fahre ich ohne Navi & nach Karte, geht ja schließlich auch.

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Aber hier ist eine wunderschöne bäuerliche, kleinstädtische Region. Dennoch unheimlich viel Verkehr auf den Straßen: Lastwagen an Lastwagen, Kleintransporter, Pkws aller Art, unglaublich, es ist laut, das hätten wiri nicht gedacht. Abendessen im Tourmobil: Spaghetti mit Gemüse & Schinken; schmeckt! Zuvorin Kreuztal lange einen Standplatz für die Nacht gesucht, diesmal ein kleiner netter Parkplatz, auf dem auch Busse stehen dürfen, abseits der Ortsmitte. Ein nettes abendliches Gespräch mit einem angrenzenden Bewohner, der seinen Hund Gassi führt und gerade aus Kroatien zurück ist. Welcome home! Danke für das Duschangebot …

Liebe Grüße
Euer JO

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12. August 2015

+++ Radtour 2015-Ticker: Koblenz – Bonn – Köln +++

Sonntag 9., Montag 10., Dienstag 11. August: Am Sonntag Rückfahrt mit dem Tourmobil vom Satellitenkonzertort Dettelbach zur Tourstrecke bei Koblenz. Verkehr, Stau, Hitze, Autofahren, Autofahren, Stress … dann endlich zurück!

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Am Montag ging Jan auf die Radstrecke nach Bonn. Start unter einer urbanen Brücke mit Graffitis, wir parkten gemeinsam mit anderen Autos und Trucks. Jan startet wohlgemut, ich fahre mit dem Tourmobil voraus.

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Jan genießt die Strecke vom Rad, ich bin auf der verstopften Schnellstraße links (westlich) vom Rhein, Stop & Go, ätzend! Dann kommt der Regen, baff! Gewitter, Wind, das volle Programm. Jan sieht es vor sich (ist aber in freier Natur), ich bin schon mittendrin (und IM Tourmobil), telefonische Verständigung, ich sammele den tropfnassen Jan unterm Baum ein. Schluss für heute. Abendbrot im Tourmobil bei Donner & Doria! Hatten wir so bisher noch nicht.

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Dienstag: Wetter wieder schön! Haha, die Lebensgeister sind wieder da! Jan düst los, ich finde durch Erfragen bei netten Leuten eine Gärtnerei, wo ich Wasser für’s Tourmobil fassen kann. Auch hier ein herzlicher Händedruck, CDs wechseln den Besitzer und: Adieu. Ansonsten ähnliches Programm: Jan = Rheinradweg, Jürgen = Tourmobil & Straße, wir bleiben einigermaßen „eng“ zusammen. Zum Glück für einen Radfahrer, der gestürzt und mit Schürfwunden versehen war. Jan entdeckt ihn und ruft mich herbei. Das Tourmobil mutiert zum Saniwagen, schnell bin ich da. Rein mit dem Patienten, exquisite Wundreinigung und Weiterversorgung durch Arzt Jan B. und ad hoc-Assistenten Jürgen O. Ein wiederhergestellter Patient verlässt das Tourmobil … und weiter geht’s Richtung Köln.

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Hier finden wir einen abendlichen Stellplatz in einem ruhigen Wohngebiet. Sofort fallen wir auf mit unserem Riesenwaggon, aber ebenso schnell sind wir im Gespräch und dürfen die Kölner Gastfreundschaft genießen: „Komm rein & bring einen mit!“ – so die herzliche Devise. Das abendliche Nachbarschaftstreffen wird um uns erweitert. Ein wundervoller Abend vergeht mit Schnittchen, Gesprächen mit Tiefgang & Esprit in medizinisch-pädagogischer & auch internationaler Runde. DAS ist es, was diese Tour erneut zu einer Reise der menschlichen Begegnung macht: es zeigt sich, wie Menschen leben, was sie erlebt haben, wie sie im Umgang sind. Ich erlebe ein offenes, gastfreundliches Deutschland, jedenfalls weit überwiegend, wohl wissend, dass es auch andere Situationen geben mag.

Liebe Grüße
Euer JO

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10. August 2015

Porträt: Steffi von Siegroth – Hauptsponsorin der Radtour 2015

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In diesem Blogpost stelle ich euch Steffi von Siegroth, die Hauptsponsorin der Konzert-Charity-Radtour 2015 vor, welche mich im Juli/August 2015 gemeinsam mit Jan Behrens durch Deutschland geführt hat (mehr dazu). Steffi von Siegroth hat die Tour nachhaltig unterstützt und ist Eigentümerin des Hörgeräteakustik-/ Optikerfachbetriebs „hören & sehen“ in der Roggenmühle in Braunschweig.

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Steffi hat durch die Hörgeräteversorgung ihres eigenen Vaters das Interesse an ihrem Beruf entdeckt, den sie spürbar ambitioniert und mit Leidenschaft ausübt. Nach drei Jahren Lehre, Gesellenzeit, Meisterstudium und Ausbildung zur Pädakustikerin an der Akademie für Hörgeräteakustik in Lübeck war sie zunächst fünf Jahre als Hörgeräteakustikmeisterin angestellt. In ihr wuchs aber schon bald der Wunsch, sich selbstständig zu machen. Im Jahr 2008 erfüllte sie sich ihren Traum mit der Eröffnung des eigenen Geschäfts in Braunschweig/Lehndorf – sehr ästhetisch eingerichtet, mit einem beeindruckenden Arsenal an schönen, hochwertigen Brillen und Hörgeräten.

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Steffi hörte unserem Duo Behrens/Osterloh einige Male im Steigenberger Parkhotel Braunschweig (Jazzlounge 1777) zu, wo wir regelmäßig freitags spielen. Wie sie uns berichtete, erfuhr sie von dem Projekt „Radtour 2015“und konnte sich eine Unterstützung vorstellen. Es gefiel sie, dass jemand – wie Jan – im Rahmen eines knapp einjährigen Sabbaticals auf seine eigene berufliche Sicherheit verzichtet, um gemeinsam mit seinem musikalischen Partner Jürgen Osterloh ein soziales Projekt umzusetzen. Steffi wörtlich: „Da es bei der Radtour 2015 vorrangig um akustische (Konzerte) und visuelle Eindrücke (während der Fahrt mit dem Rad) geht, passt dies perfekt zum Label meines Geschäfts >hören und sehen<. Mich beeindruckt außerdem die Authentizität, die Persönlichkeit und die Leidenschaft von Jan und Jürgen, die aus einem unterstützungswerten Projekt >mehr> werden ließ“.

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Steffi hat eine enge Verbindung zur Musik. Ihr Vater war selber eine Zeitlang Musiker und spielte Jazz & Swing auf Saxophon, Klarinette & Akkordeon. Sie ist aufgewachsen mit James Last in den Ohren, der in seinen anfänglichen Jahren ein bekannter Jazzbassist war (damals noch: „Hans“ Last). Bei Familienfeiern gehörten die Livemusik ihres Vaters und später auch Klaviermusik stets dazu. „Heute holt Jazz die schönen Erinnerungen zurück und lädt zum Abschalten und Entspannen ein“, so Steffi.

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Steffi hat uns bei dem Konzert im Restaurant „Himmelstoss“ in Dettelbach besucht. So haben wir gemeinsam mit ihr, aber auch mit dem Braunschweiger Rechtsanwalt Olaf Firus, der für uns wichtige Kontakte hergestellt hat, einen konzertanten & kommunikativen Abend verbracht.

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Jan und ich danken Steffi von Siegroth sehr herzlich für ihre außerordentliche Unterstützung der Radtour 2015.

(v. Siegroth-Fotos: J. Behrens)

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LG euer JO

9. August 2015

+++ Radtour 2015-Ticker: Konzert im Weinrestaurant „Himmelstoss“ in Dettelbach +++

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Am Freitag 07. August Anreise zum „Satellitenkonzert“ im Weinrestaurant „Himmelstoss“ in Dettelbach bei Würzburg. Diese Strecke wurde komplett im Tourmobil zurückgelegt. Konzerttermin: Samstag 08. August.

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Dettelbach & das Restaurant sind wunderschöne Orte. Die Stadt Dettelbach, autonom gestellt & traditionell geprägt, ist mit ihrer komplett erhaltenen historischen Gebäude- und Straßenstruktur wie –kultur eine Reise wert. So etwas gibt es in unserer Region kaum mehr … Unterfranken wie es leibt, lebt und liebt … das Essen, der Wein, die Gesellschaft – die Musik.

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Unser Konzert im „Himmelstoss“ – legendär, auf einer Scheunenbühne, das Publikum im Innenhof unter einem Blätterdach und Weintrauben. Sommer, Sommerabend, Sommernacht … Danke für Applaus & tolle Atmosphäre!

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Danke auch an Roman Krückel, den Chef des Hauses; aber ebenso an Sue, Olaf, Steffi, Ivy, Martina & Josef sowie die Crew ums Barbecue. In Erinnerung bleiben Musik, unsere Gespräche, insb. das atemberaubende mittelalterliche, restaurierte Haus (Anwesen) von Sue, ein unglaublicher Ort, und die darin wohnende Gastlichkeit. Smashing!

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Auch an dieser Stelle mein/unser besonderer Dank an Steffi von Siegroth für so vieles, was sie an Unterstützung gegeben hat.

Und lieben Dank an Olaf Firus für Vermittlung & viele Anstöße. Ohne euch würde es die Radtour kaum geben. Wie schön, dass wir im „Himmelstoss“ so nett beieinander sein durften.

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Am Sonntag geht es wieder auf die Piste; wir müssen Abschied nehmen …

Liebe Grüße
Euer JO

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8. August 2015

+++ Radtour 2015-Ticker: Impressionen aus der Klosteranlage Eberbach +++

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Im vorigen Blogpost habe ich das auf unserer Radstrecke liegende Kloster Eberbach mit historischer Weinkellerei bereits erwähnt. Ein historischer Ort mit jedenfalls für Jan und mich spirituell anregender Atmosphäre & Bedeutung. Nicht umsonst wurden hier Szenen für den Film „Der Name der Rose“ mit Sean Connery gedreht (auf der Basis des Buches „Il nome della rosa“ von Umberto Eco).
Ganz sicher werden Spuren daraus in meinem kommenden Riddagshausen-Konzert vorkommen (26.11.15).

Hier noch einige meiner Fotos von diesem einmaligen Ort der Ruhe & inneren Einkehr.

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Liebe Grüße – euer JO

7. August 2015

+++ Radtour 2015-Ticker: Auf dem Weg nach Koblenz +++

Dienstag 04. bis Donnerstag 06. August: Wir sind seit Dienstag auf dem Weg nach Koblenz.

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Zunächst Regen, dann bei besserem Wetter unterwegs auf schönen, auch belebten Wegen & Straßen entlang des Rheins. Das nächste Konzert wird am 08.08.15 im Restaurant „Himmelstoss“ in Dettelbach (nahe Würzburg) sein; dies ist das letzte „Satellitenkonzert“, das wir extra anfahren müssen (eigener Post folgt).

Zeit also, um die schöne Rheingegend um Eltville, Wiesbaden/Mainz, Rüdesheim, Heisenheim, Bingen & weiter „rauf“ zu genießen.

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Es ist wunderschön hier: Weinberge, darin ab & zu hübsche Häuser von Winzern oder auch „Privatleuten“, Radwege und Straßen parallel zum Rhein, daneben noch die Zuglinien, Rheinschiffe, Motorboote, viel Tourismus, südlich belebte Atmosphäre …

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Es geht ganz schön rauf & runter, wobei das „Rauf“ auf dem Bike, wie jeder weiß, recht schön anstrengend sein kann. Das erlebe ich nun auch selber, denn am Mittwoch bin ich eine Tour mit Jan auf meinem Bike mitgefahren. Es ging zum Zisterzienserkloster Eberbach und von da nach Rüdesheim.

Trotz touristischer Erschließung ist das Kloster ein spiritueller Ort, der uns beide sehr beeindruckt.

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Ich sammele Eindrücke für mein Konzert in der Riddagshäuser Klosterkirche am 26.11.15, die ja ebenfalls ein zisterziensischer Ort ist.

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Die Fahrt durch die Weinberge ist wunderschön, und ich genieße es, auch einmal auf dem Rad zu sein. Eine andere Welt als die Autowelt: langsamer, körperlicher, direkter, freier, ohne Stress …! Die Strecke ist für mich sehr gut leistbar, und ich werde auf dieser Tour nicht das letzte Mal das Fahrrad bestiegen haben.

Am Donnerstag ist Jan auf dem Weg nach Koblenz; ich hüte wieder das Tourmobil und freue mich auf die nächste Bike-Etappe auch für mich …

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Die ganze Gegend hier ist paradox: zum einen südländisches Ambiente (enge Straßen, Fensterläden, abblätternder Putz an den eng gesetzten Häusern, Verkehr knattert oder dröhnt dicht an den Tischen vor den Restaurants vorbei) … …

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… … zum anderen ein Zeugnis ur-„teutscher“ und römischer Geschichte – eine versunkene, verwunschene Welt mit Wehrtürmen & Burgen auf den Hügeln & Bergspitzen, mit Kirchen, Kapellen, Klöstern, man stellt sich vor, wie plötzlich Ritter zu Pferde um die Ecke biegen; römische Rösser längst vergangener und doch präsenter Zeiten schnauben gegen die lärmenden Touristenbusse und Motorroller der Einheimischen an …

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Liebe Grüße – euer JO

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4. August 2015

+++ Radtour 2015-Ticker: Konzert in „Harry‘s New York Bar“ in Frankfurt +++

Montag 03. August: Mit Bike & Tourmobil zum Konzert in Harry’s New York Bar im Frankfurter Plaza Hotel.
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Die Fahrt war für uns beide sehr verschieden – eigentlich selbstverständlich, dennoch aber interessant, weil Jan mit dem Bike im Gebiet um und in Frankfurt selbst auf gut ausgebauten Fahrradwegen zügig vorankam. Das Telefon klingelt und ein fröhlicher Jan vermeldet: „Hey Jo, ich bin da!“

Das lief bei mir anders. Ich gurke* mit dem Tourmobil langsam auf Landstraßen, immer enger werdend, herum, um eine Station zu finden, an der ich Nutzwasser aufnehmen konnte. Okay, Internet, Campingplatz mir Versorgungsmöglichkeit gefunden. Nichts wie hin (siehe oben *). In der Einöde lag der Platz – aha: geschlossen von 13-15 Uhr, wir haben 14 Uhr: Klingeln darfste nicht, Parken und Warten darfste und lohnt sich nicht, zwei Personen mit Kampfhund und bösem Blick kommen aus dem Tor, strahlen nicht wirklich Willkommensbereitschaft aus. Also wenden, zurück in den entfernten Ort. Was nun? Ah, da ist eine Versorgungs-/Reparaturstation für Landmaschinen usw. Vielleicht haben die Wasser!? Großer Hof, ich rauf, rufe: „Hallo?“, nichts, doch: ein großer, allerdings etwas schläfriger, dennoch aber beeindruckender Schäferhund hat mich gehört und trottet, offenbar seiner Wirkung bewusst, gemütlich, aber deutlich auf mich zu. Ich denke: „Wasser hin, Wasser her, wir sind nicht in der Sahara“ und ziehe mich in die Fahrerkabine zurück. Nichts wie weg. Schließlich der Retter in der Not: Klaus Hamm, seines Zeichens Fleischer und Partyserviceexperte. In weißem Arbeitsdress tritt er vor die Tür, und (sein Pech) ich frage ihn nach Wasser für’s Tourmobil. Winkt das Fahrzeug auf den Hof und versenkt den Wasserschlauch im Einlass. Ein super Typ. Sagt: „Da haste aber Glück gehabt, dass i mei Poscht grad aus’m Kaschte g’holt hab!“ Grinst und sagt: „Der Litte Wasse koscht 100€“. Am Ende wechseln 100l Wasser, CDs und ein fester Händedruck jeweils den Besitzer. Danke Klaus, bist ´n klasse Kerle!

Abends dann nach ausgiebiger Dusche im Hotel (danke, euer Service war Oberklasse) unser Konzert in „Harry’s New York Bar“, einer American Bar mit echtem New York-Ambiente der 40/50er Jahre.

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Man denkt, Walter Matthau & Jack Lemmon kämen jeden Moment um die Ecke. Leger & stilvoll zugleich, du bist in einer anderen Welt.

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Neben den anderen Gästen waren Freunde & Bekannte da: Hilke Schmidt aus FFM, die den Auftritt vermittelt hat (danke auch an dieser Stelle, liebe Hilke), Jörg Fiene & Immo, außerdem eine Bekannte von Jan aus seiner Schulzeit mit Freundin. Wir haben gut gespielt, und die Runde um uns herum war sehr nett. Ein klasse Abend! In Erinnerung bleiben mir auch die Gespräche mit Roberto (halb Italiener, halb Franzose) über sein bewegtes Leben, aber auch über Kindheit und Jugend heute sowie über Pädagogik angesichts seiner Kinder.

Später am Abend dann ein Feuerwerk vor der atemberaubenden Skyline von Frankfurt City – toll!
Noch später dann: Good-bye, kommt mal wieder (was wir gerne möchten), ab ins Tourmobil … und Licht aus! Platt!
Liebe Grüße – euer JO

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2. August 2015

+++ Radtour 2015-Ticker: Konzert im „Lavash“ in Nürnberg & zurück auf der Strecke +++

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Samstag 01. & Sonntag 02. August: Mit dem Tourmobil zum „Satellitenkonzert“ außerhalb der Tourstrecke nach Nürnberg.

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Wir spielen im türkischen Restaurant „Lavash“ bei Cenk & seinem Kompagnon. Beide gastronomieerfahren. Cenk selber spielt auch in einer Band, seine Instrumente sind Gitarre und seit einem Jahr auch EBass. Natürlich haben wir gleich gefachsimpelt.

Das Lavash ist ein ästhetisch eingerichtetes großes Lokal. Das Essen = vorzüglich. Herzliche Atmosphäre, interessierte Gäste. Auch Cenks Vater war da, der früher selber Gitarre gespielt & aktiv Musik gemacht hat.

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Jan und ich spielen Jazz- und auch schöne Popsongs, ab und zu mit kleinen Ausflügen in orientalische Motivik, was dem Spielort geschuldet ist. Danke Lavash & den Betreibern, wir haben uns wohlgefühlt … Auf ein Wiedersehen …

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Heute geht es zurück auf die Radtourstrecke: Jan verbandelt sich wieder mit seinem Bike, ich kutschiere das Tourmobil und arbeite einiges an Organisation & Logistik ab. Morgen dann Frankfurt & „Harry’s New York Bar“ im Frankfurt Plaza Hotel.

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Bevor es losging, haben wir in Nürnberg Detlev Rickert, den Organisator von „Kultur unter Glas“ in Braunschweig in einem Nürnberger Hotel getroffen und mit ihm das Gelände des World Music Festivals „Bardentreffen“ abgeschritten. Danke, Detlev, für alles …
Liebe Grüße – euer JO

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Und ich bedanke mich bei allen anderen Unterstützern, insb. der Braunschweiger Zeitung & hier natürlich bei Ann-Claire Richter für die tolle Berichterstattung, sowie bei allen anderen, die uns gedanklich oder anderweitig begleiten & ermutigen! Ihr seid bei uns …