Presse

Die Musik am Ursprung des Laserlichts. Jürgen Osterloh und sein Ensemble faszinieren bei ihrem spektakulär beworbenen „Riddagshausen Concert“: Um die 500 Menschen sind … der wohl Aufsehen erregendsten Einladung zu einem Konzert seit langem gefolgt, dem grünen Laserstrahl nämlich, der … allabendlich über Braunschweig kreiste. … Die Musik hat Osterloh eigens für diesen Ort komponiert. Im Unterschied zu seinem ersten Konzert in dieser Kirche vor einem Jahr enthält der Abend auch Textelemente, gesprochen von Georg Renz, der als Fagottist zudem die Bläsergruppe komplettiert. Neben Renz hat Osterloh weitere renommierte Musiker gewonnen. So spielt Geza Gal Trompete, Karle Bardowicks Saxophon und Niklas Wohlt Klavier. Den Chor mit warmen, weichen Stimmen bilden Annegret Glaser (Sopran), Masami Tanaka (Alt), Yuedong Guan (Tenor) sowie Sebastian Matschoß (Bass). „Lighthouse“ (Leuchtturm) ist der Titel des Konzerts. … „City Jazz“ nennt Osterloh die Machart des hektisch schrillen, wie eine Filmmusik klingenden Intros, in dem sich die Klänge von Trompete und Saxophon reiben. Im Rhythmus des Kontrabasses vermitteln sie urbane Eile und beschreiben damit den Kontext, dem der Sinnsucher in dem Moment entkommt, da die schwere Kirchentür hinter ihm zufällt. Im weiteren Verlauf beruhigt sich das Tempo. Vereinzelte disharmonische Klänge weichen … ruhigeren, melodisch-balladesken Klängen … Unterbrochen werden die Instrumentalparts jeweils von an gregorianische Choräle erinnernden Chorgesang. … Es gelingt .., den diesem Kirchenraum innewohnenden Nachhall zu bändigen. Ohne die Akustik ihrer ergreifenden Schönheit, ihrer besonderen Eindringlichkeit zu berauben, erreichen die Musiker auch klanglich eine große Präzision. Chapeau! Ein Höhepunkt des Konzerts ist sicherlich das Duo von Jürgen Osterloh und seinem „special guest“ Jan Behrens am Piano. Eindrucksvoll das stille Einvernehmen der Musiker, der  vertraute Dialog ihrer Instrumente, zeitweise mit Anklängen an Keith Jarrett, melodisch hell, doch niemals lieblich. Kenner können im Abschluss „Heaven sings a Song“, ein älteres Stück von Osterloh, erkennen, das harmonisch, bisweilen heiter, raumfüllend und doch anrührend zart den Ausklang des Konzerts markiert. „Inner picture music“ ist die Bezeichnung für das, was diese Musik beim Zuhörer anstößt … Und das Publikum wirkt wahrhaft andächtig, ganz so, als wäre es der Einladung zu einer gemeinsamen Meditation gefolgt. Ausdauernder Applaus.
Braunschweiger Zeitung, 26.11.2016 (Ute Steffens)

Benefizkonzert von Jürgen Osterlohs Band für die UNICEF-Nothilfe: Im Roten Saal fand ein gut besuchtes Benefizkonzert für die UNICEF-Nothilfe statt. Es spielte die Band um Jürgen Osterloh ihr aktuelles Programm „BassPoesie“, eine Mischung aus poetischen Texten und Kompositionen aus der Feder von Osterloh. Es wurde ein abwechslungsreiches musikalisches, dem neueren Jazz zugehöriges Programm geboten, in dem die vier Musiker (neben Osterloh Karle Bardowicks, Niklas Wohlt und Henny Baldt) auch als Solisten brillierten. Die deutschsprachigen Texte kreisten bilderreich um Begegnungen wie in „Das Licht“ oder um den Verlust der Identität wie in „Der Trommler“. Beides entführte die Zuhörer in nachdenkliche Gedanken- und schöne, aber auch dynamische Klangwelten.
braunschweig.online, 07.10.2016 (Ulli Schwarze)

Benefizkonzert für das Aha-Museum: Was für ein Konzert, was für ein Klangerlebnis. Das Benefizkonzert für das Aha-Erlebnismuseum mit dem Duo Jan Behrens und Jürgen Osterloh in der KuBa Kulturhalle war ein voller Erfolg … Der Braunschweiger Arzt und Jazzpianist Jan Behrens und der Bassist, Komponist und Pädagoge Jürgen Osterloh boten Jazz vom Feinsten und überzeugten auch jeweils mit Soli. Dabei wurde schnell deutlich, dass das Duo – seit Jahren besteht diese musikalische Freundschaft – herzerfrischenden Jazz zu Gehör brachte mit Stücken von Miles Davis, Keith Jarrett, Duke Ellington und Eric Clapton sowie auch eigenen Kompositionen. Das Besondere: Sie interpretieren die bekannten Künstler auf ihre ganz eigene Art und Weise und lieferten ein ganz herausragendes Improvisationsduett, das seinesgleichen sucht. Variantenreich setzten sie ihre Instrumente ein – mal virtuos, mal sensitiv. Das Publikum lauschte gebannt dem spielfreudigen Duo an Flügel und Bass. „Wir lieben spontane und komplexe Formen von Improvisationen“, meinte Osterloh. Zudem plauderten die Musiker über ihre jüngste gemeinsame Fahrradtour von insgesamt 1659 Kilometern durch Deutschland – vom Bodensee bis an die Nordsee.
Braunschweiger Zeitung, 02.11.2015 (Udo Starke)

Laut, eng und gut: Das Osterloh-Quintett erinnerte in der Baßgeige an Udo Dammann: Das Jürgen Osterloh-Quintett hat in die Baßgeige geladen zu einem Erinnerungskonzert. Es geht um Udo Dammann, einen vor 15 Jahren verstorbenen Gitarristen und Musiklehrer, der in der Braunschweiger Musikszene unvergessen ist. Die Baßgeige ist voll, die Atmosphäre freundlich gespannt, und Wirt Norbert „Bolle“ Bolz setzt mit einer liebevollen Erinnerungsansprache gleich einen emotionalen Akzent. Er erzählt von frühen gemeinsamen Zeiten mit Udo Dammann, ruft obskure Bands wie „Rohrbruch“ zurück ins Gedächtnis und löst bei vielen Besuchern nostalgische Gefühle aus. Dann kommt die Osterloh-Band und bringt den Laden richtig zum Schwingen. Es geht los mit „Ocean Blue“, einem eher verhaltenen Stück, und wird dann schnell kompakter und intensiver, besonders als Lars Stoermer loslegt. Der Hannoveraner spielt Tenorsaxophon und Bassklarinette und ist ein Bühnentier … Dabei gibt er nicht nur Vollgas, sondern beherrscht auch die verhaltenen, leisen Töne. Seine Duette mit Schlagzeuger Raphael Becker-Foss sind die Abräumer des Abends – zumindest was den Beifall angeht. Jürgen Osterloh lenkt das Quintett aus zentraler Position heraus, sein Bass-Spiel ist virtuos und präzise, ohne zu aufdringlich hervorzuknallen. Pianist Jan Behrens kämpft im Hintergrund mit der Bühnenenge und dem zunehmend schwindenden Sauerstoff. „Ich kann kaum atmen“, erzählt er in der Pause, als alle am Eulenspiegel-Brunnen Frischluft tanken. Aber natürlich hat auch er vor allem Spaß … Dabei zeigt sich auch Gitarrist Andreas Dahle, der mit sparsamen, aber prägnanten Solos beeindruckt. Bei jedem Stück werden Spielfreude und Präzision der Band deutlich … Langer, euphorischer Applaus.
Braunschweiger Zeitung, 31.03.2015 (Erwin Klein)

Review: Osterloh Jazz Quintet at Baßgeige: Generally I do not trust in rememberance concerts. But as Braunschweig bass player Jürgen Osterloh invited me, and as “Baßgeige” is just opposite to my flat I had to go (I would have done anyway, because I like very much nearly everything Jürgen does with his music). Baßgeige is a legendary place in Braunschweig. Actually it is just a pub which most urgently might need a renovation, but it is full of character and Jazz music and there is Bolle, the owner, known by everybody who has anything to do with music in town. Small stage, space for about 100 people, no chance for fresh air – not imaginable how it was in times when smoking was allowed. The concert was dedicated to Udo Dammann, a local gitar player and teacher, who died 15 years ago and who must have been someone most impressive. There were some very emotional and touching speeches at the beginning. Bolle talked about the very early times, some in the audience could also remeber. Udo’s family was present. Then the Osterloh group began to play – and it was one of the best concerts I have seen for a long long time. Maybe it was because everything was so narrow and non convenient, maybe there was a special spirit because of Udo Dammann, maybe the musicians were just in good mood and felt inspired. All of them were brilliant … Man of the match was Lars Stoermer, sax and bassclarinet. He is an animal on stage, such a clear, deep sound and so much on the point. And he went on and on and on. Great duets with drummer Raphael Becker-Foss. Jan Behrens on piano good and precise like always, Jürgen with some great solos and guitar player Andreas Dahle more in the background, but absolutely present. The audience went nearly wild – they played from 8 til 11 with one break and could have done so much more. A great evening at a very special Braunschweig place. Thank you for that.
Blog: https://saxophonekillsme.wordpress.com, 29.03.2015
(Erwin Klein)

„Jazzdoktor“ Jan Behrens mit Pflaumenmus nach London: Solch ein Konzert haben sie noch nie gespielt. Der Ort: erlesen! Für lange Zeit laut Guiness-Buch der Rekorde die größte Buchhandlung der Welt – das Foyles in London! Der Braunschweiger Arzt und Jazzpianist Jan Behrens reiste am Wochenende mit seinem Freund und Bassmann Jürgen Osterloh ins Zentrum des Empire, um mal für die Briten zu musizieren. Im Gepäck nicht nur den sperrigen Kontrabass, sondern auch ein Heidebrot und zwei Gläser Pflaumenmus. „Das hatte sich unser Kontaktmann dort gewünscht“, erklärt Behrens … Nach dem vierten Stück war das Eis gebrochen. Das Publikum ging mit und fand uns offenbar kurios und gleichzeitig sympathisch. Am Ende langer Applaus, und ein Mann mit herrlichem Akzent rief aus: Wundabahhr“!
Braunschweiger Zeitung, 19.03.2015 (Ann-Claire Richter)

Jürgen Osterloh beeindruckt mit seinem Jazz in der Wegwarte: Mit einem hochklassigen Konzert startete die Wegwarte in die Konzertsaison. Die Jazzformation [osterloh] war in namhafter Besetzung zu Gast. Bereits vor einem Jahr hatte Osterloh mit seinem Bandprojekt in der Wegwarte gespielt und das Publikum begeistert. Auch der Auftritt am Freitagabend war sehr gut besucht. Die Besetzung mit Lars Stoermer (Sax), Jan Behrens (Piano), Andreas Dahle (Gitarre), Eddie Filipp (Drums) und natürlich Osterloh am Bass versprach einen musikalischen Leckerbissen. Überwiegend gab es Osterloh’sche Eigenkompositionen zu hören, die Bilder im Zuhörer erzeugen sollen … Zwischendurch kam auch ein alter Jazzklassiker zu neuen Ehren. Miles Davis‘ „All Blues“ klang in der Osterloh-Besetzung überaus frisch und unverbraucht. In „Cosmopolitan Aspect“ aus der Feder von Pianist Jan Behrens bekam jeder Musiker ausgiebige Soloparts. Die packenden Soli der Musiker rissen das Publikum immer wieder zu Beifall hin. Kosmopolitisch blieb es auch bei den nachfolgenden Stücken. Das jazzige und mit orientalischen Motiven versehene „Oriental Wind“ stammt von Osterlohs mit internationalen Künstlern eingespieltem CD-Projekt „Crossing the Borders“. Zu einem Höhepunkt des Konzertes wurde das fulminant gespielte „Blue Zone“. Jeder Musiker bekam in dem ausgiebig zelebrierten Stück einen vom Publikum gefeierten Solopart. Am Ende des mehr als zweistündigen Konzerts gab es viel Applaus und natürlich einige Zugaben.
Wolfenbütteler Zeitung, 25.01.2015 (Frank Schildener)

Jazz made in Braunschweig: Das Duo Dr. Jan Behrens und Dr. Jürgen Osterloh hat die Stimmung in der Lounge 1777 des Steigenberger Parkhotels Braunschweig musikalisch eingefangen und sie in Album-Form veröffentlicht. In Kooperation mit den Musikern hat das Tagungshotel als bleibende Erinnerung die CD „Behrens & Osterloh play Jazz“ produziert … Das Release-Konzert fand am Sonntagabend vor rund 350 Gästen im Steigenberger Parkhotel statt. Füße wippten, Köpfe nickten und Finger schnippten … Ein Flügel, ein Kontrabass, ein Schlagzeug … Die erfahrenen Musiker harmonierten. Sie spielten sich zu dritt auf der Bühne die Bälle zu und zeigten ein facettenreiches Zusammenspiel von Klassikern und eigenen Kompositionen. Variantenreich setzten sie ihre Instrumente ein – mal virtuos, mal sensitiv.
BraunschweigHeute.De (www.braunschweigheute.de), 22.12.2014 (Sina Rühland)

Ein grandioser Jazz-Abend in der Musikbibliothek mit “Gal_Behrens_Osterloh”: Kammerjazz vom Feinsten ward Euch versprochen, und Kammerjazz vom Feinsten ward Euch gegeben …! … Da hatten wir in unserer Ankündigung wirklich nicht zu viel versprochen, denn der Jazzabend mit Geza Gal (tp, flh), Jan Behrens (p) und Jürgen Osterloh (b), die in dieser Konstellation als Trio erstmalig öffentlich zu erleben waren, war wirklich toll. Es herrschte allgemeine Begeisterung, und nicht nur Publikum und Gastgeber waren begeistert, sondern auch die Musiker selbst.
Biblioblog – Das Weblog der Stadtbibliothek Wolfsburg, Dez. 2014 (Judith Slembeck)

Jazz in Reinkultur – Geza Gal, Jan Behrens und Jürgen Osterloh spielten im Alvar-Aalto-Kulturhaus: Drei Vollblutmusiker spielten an diesem Dienstagabend erstmals in einer Formation … Musikalische Anlaufschwierigkeiten hatte das Trio absolut nicht … Instrumental vital und virtuos, mit Sinn für die atmosphärische Bandbreite zwischen Melancholie und emotionaler Hochstimmung, trat das Trio auf … Es war ein Abend des Jazz in Reinkultur – mit tiefergehenden emotionalen Eindrücken.
Wolfsburger Nachrichten, 10.12.2014 (Andreas Stolz)

Kultur unter Glas – Jazz im Schulgarten: Die Formation des Bassisten und Komponisten Jürgen Osterloh verspricht einen musikalisch hochklassigen Konzertabend. Vor zwei Jahren riss die Formation das Publikum im Schulgarten zu Begeisterungsstürmen hin.
Braunschweiger Zeitung, 13.05.2014

Die Musik von Jürgen Osterloh weist einen melodischen und zugleich dynamischen Charakter auf. Die Formation [osterloh] agiert überaus lebendig auf der Bühne, packende Soli und gemeinsame Improvisationen entwickeln die Kompositionen weiter.
da capo, Mai 2014

Jan Behrens – Silents Lights 3: Das neue Album nahm Tontechniker Sven Bonse mit hohem technischen Aufwand im LOT-Theater auf. Mit dabei Behrens‘ guter Freund Jürgen Osterloh (Bass) sowie die Musiker Raphael Becker-Foss (Drums), Andreas Dahle (Gitarre), Ludger Mazur (Waldhorn) und Geza Gal (Trompete/Flügelhorn).
Braunschweiger Zeitung, 4.02.2014 (Ann-Claire Richter)

Hausmusik – „Das haben wir gerade improvisiert“: Das Klavier beginnt. Leise, zögernd, vorsichtig. Pianist Jan Behrens sucht die Tonart, den Rhythmus, wird sicherer, er improvisiert eine kleine Melodie. Dann kommt der Bass dazu. Unterstützt das Klavier, nicht treibend, aber deutlich und akzentuiert. Jürgen Osterloh ist ein sehr aufmerksamer Bassspieler. Ständig in Blickkontakt mit Jan Behrens, kleine Gestenbei den Akkordwechseln, das Zusammenspiel fließt, es klingt gut, sogar sehr gut. Die beiden finden sich rein, ein jazziger, entspannter Sound entsteht, mal ist das Klavier im Vordergrund, dann gibt der Bass die Gangart vor. Nach einigen Minuten das Finale. Noch ein paar sanfte Akkorde, ein letzter Basslauf. Wow. „Haben wir gerade improvisiert. Kann man was draus machen“, meint Jürgen Osterloh ziemlich lässig. (…) Jürgen Osterloh ist Lehrer. Englisch und Musik … an der IGS Querum. Und er ist begeisterter Lehrer … Mit leuchtenden Augen erzählt er von Bandprojekten, von Musikkursen und Unterrichtserlebnissen. Nebenbei ist Jürgen Osterloh auch Musiker. Bassist. Mit eigener Band, eigenen Kompositionen, eigenen CDs … Seine Musik ist jazzig, ein wenig sphärisch – er experimentiert mit vielen Klangspielereien -, aber trotzdem immer gut und angenehm anzuhören.
Braunschweiger Zeitung, 11.01.2014 (Erwin Klein)

Jürgen Osterloh – BassPoesie Oktober: Im Rahmen eines außergewöhnlichen Konzerts stellt der bekannte Braunschweiger Bassist & Komponist Jürgen Osterloh … sein Soloalbum vor: „BassPoesie Oktober“. (…) Er verbindet ruhige, aber auch dramatische, ja ergreifende Kompositionen mit eigenen Texten, kurz, poetisch, mit elementaren Sehnsüchten spielend. Das Instrument Bass nimmt eine besondere Rolle ein … BassKlangKunst und InnerPictureMusic: Osterlohs poetisch geprägte Musik und sein ungewöhnliches Bassspiel entführen den Hörer in andere Welten, wecken Gefühle und Bilder, fordern auf, sich neu zu entdecken. Mit dabei … der Berliner Schauspieler/Sprecher Steffen Lehmann, der Braunschweiger Ausnahmepianist Jan Behrens, der Schlagzeuger/Perkussionist Sven Bonse sowie das Nachwuchstalent Simona Hube (Supportbass).
da capo, November 2013

Mit großer Musikalität überzeugte die Jazzformation [osterloh] das Publikum bei einem Live-Konzert in der sehr gut besuchten Lucklumer Wegwarte. Zu Beginn schickten die fünf Musiker mit einem Bluesstück einen visuellen Gruß an den beginnenden Monat November und ließen die Rocknummer „Interstate“ folgen. Dabei glänzten Lars Stoermer (Saxophon), Andreas Dahle (Gitarre), Jan Behrens (Piano), Raphael Becker-Foss (Schlagzeuger) sowie Bandleader Jürgen Osterloh (Bass) reihum als Solisten. Tosender Beifall schloss sich dem Stück an. Alle Kompositionen des Abends stammten aus der Feder des Braunschweigers Osterloh und waren geprägt von raffinierten Themen. Die Musikstücke bildeten für die Musiker den Rahmen für spontane, dynamische Ausflüge. (…) Zudem bestach die Formation durch ihr hervorragendes Zusammenspiel.
Wolfenbütteler Zeitung, 15.11.2013 (Hartmut Mahnkopf)

Eine Aufforderung, sich neu zu entdecken … Jürgen Osterloh spricht im Interview über die Entstehung seiner CD „BassPoesie Oktober“: Jazzfreunde der Region kennen ihn längst. Jürgen Osterloh ist der selbstvergessene Mann am Bass. Oft in Begleitung des Braunschweiger Pianisten Jan Behrens. (…) Eine sehr emotionale, an Filmmusik erinnernde, abwechslungsreiche Musik, darin verwoben kurze lyrische texte und ein ungewöhnliches Bass-Spiel. Eine Entführung des Hörers in andere Welten. Es sollen Gefühle geweckt werden, Bilder entstehen. Insgesamt eine Aufforderung, sich neu zu entdecken … „Inner Picture Music“. (…) Themen, die mich umtreiben, sind: Sehnsüchte (Was erwarte ich zutiefst vom Leben?), Identität (Wer bin ich und was kann ich – auch in meinen kühnsten Träumen?), die Schönheit und das Gute, das Elementare/wirklich Wichtige, die Liebe, Menschen und Umwelt. (…) Lyrisches Schreiben und Komponieren haben für mich die eher kleine Form gemeinsam. Das liegt mir. Wäre ich Maler, würde ich kleinere Aquarelle malen. Im künstlerischen Prozesse ist beides für mich eng beieinander: Sowohl beim Komponieren als auch beim Schreiben entstehen Bilder, Szenen in meinem Kopf. Der wesentliche Unterschied ist, dass ich die Sprach-Bilder direkt über die Sprache ausdrücken kann. Die Bilder dagegen, die beim Komponieren entstehen und diesen Prozess emotional begleiten und auch anleiten, verbleiben im Kopf und sind oftmals weniger konkret.
Braunschweiger Zeitung, 15.10.2013 (Ann-Claire Richter)

Musik jenseits von Schablonen. Technisch ausgefeilt und hoch emotional: Mit dem Releasekonzert zu seiner neuen CD „Crossing the Borders“ begeisterte der Braunschweiger Bassist und Komponist Jürgen Osterloh das Publikum im ausverkauften LOT-Theater.. „Crossing the Borders“ ist ein musikalisch-transkulturelles Konzept und verbindet orientalische und westlich geprägte Stilistiken. Neben Osterloh als Komponist und Bassist standen eine Reihe von Solokünstlern auf der Bühne, die sich bewusst in keine Stilschablone pressen lassen wollen, sondern ihren eigenen, individuellen musikalischen Stil haben. (…) Besonders gefeiert wurden die Kompositionen „Oriental Wind“ und „Golden Nights in Istanbul“.
neue Braunschweiger, 3.02.2013 (leu)

„[osterloh] ist das Ensemble, das meine Impulse – Ideen von Klangfarben und Melodien, von Strukturen, Intuition und Improvisation – in gemeinsam erschaffene Musik verwandelt“, beschreibt der Musiker die Band, die es seit 2010 gibt und die ausschließlich mit Osterlohs eigenen Kompositionen auftritt. (…) Jürgen .. schwärmt von den Ausdrucksmöglichkeiten seines Instrumentes. „Man kann grooven, eine Band ‚schieben‘, den Klang eines Musikstücks runden und gefühlvoll spielen – bis zum peitschenden Solo“. Playing Bass!
da capo, Dezember 2012

Seelenmassage in Noten. CD-Releasekonzert von Jan Behrens. Musikalische Gäste des Abends waren Jürgen Osterloh am Bass, Wolfram Bäse-Jöbges (Percussion) und Andreas Dahle (Gitarre, Schlagzeug). Heftiger Applaus.
Braunschweiger Zeitung, 26.11.2012

Star-Trompeter Pete Olstad, der mit Blood, Sweat and Tears, Tom Jones und Luis Miguel auf der Bühne stand, war zu Gast in Braunschweig, spielte im Schimmel Auswahlcentrum … Mit dabei waren Jan Behrens (Piano), Jürgen Osterloh (Bass) und Raphael Becker-Foss (Drums). Pete Olstad, heißt es … werde bestimmt wiederkommen. Seine „neue Braunschweiger Band“ wird dann mit Sicherheit dabei sein.
Braunschweiger Zeitung, 22.05.2012

Denn die Musik kennt keine Grenzen. Osterloh-Ensemble brilliert beim Tastentaumel. Der Rhythmus, er ging ihnen nie verloren. Egal, wie lang das Solo und wie sehr sich das einzelne Instrument in seinen experimentellen Grenzübergängen vom musikalischen Thema entfernte, sie fanden doch immer wieder alle zusammen. Die Vorführung, die der Braunschweiger Musiker Jürgen Osterloh mit zehn befreundeten Musikern aus aller Welt am Sonntag in der Brunsviga darbot, war eines der Highlights des diesjährigen Tastentaumel-Festivals.
Braunschweiger Zeitung, 6.03.2012 (Katrin Bölstler)

Dieser Mann ist gesegnet. Weil er nicht nur eine große Leidenschaft hat, sondern ganz verschwenderisch gleich zwei: Schule und Musik. (…) Er brennt für seinen Beruf als Musik- und Englischlehrer an der IGS Querum, und er brennt für den Jazz. „Beides ruft Kreativität ab, und kreativ sein zu dürfen ist ein Geschenk“. (…) Daran arbeitet er mit Hingabe, hockt während der ferien in der Aula der Querumer IGS und komponiert, bis ihm die Kälte in die Knochen kriecht. (…) Impressionistisch anmutender Jazz, mit Einflüssen der Popmusik. Und oft inspiriert von dem amerikanischen Jazzgitarristen Pat Metheny … Jeder Song eine eigene Welt, ein kleiner Film.
Braunschweiger Zeitung, 26.10.2011 (Ann-Claire Richter)

Weite, Tiefe, Raum zum Durchatmen. Musikalischen Genuss bot die Jazzformation um den Braunschweiger Bassisten und Komponisten Jürgen Osterloh am Freitagabend im Schwimmerbecken des Hallenbades … innerhalb der Veranstaltungsreihe „Jazz im Pool“. (…) „Horizon“ lautete der Titel ihres Programms. Es war eine bunte Mischung kraftvoller und dynamischer Stücke, die sich mit ruhigeren abwechselten. Mal riss die Musik die Besucher mit, dann wieder gab sie viel Spielraum für eigene Assoziationen. (…) Es war ein unterhaltsamer Abend, den die Jazzformation den Besuchern bot.
Wolfsburger Nachrichten, 5.09.2011 (Bettina Jaeschke)

In einem voll besetzten Rittersaal erwartete die Gäste eine extravagante Kombination von Piano und Perkussion. Die Musiker Jan Behrens (am Klavier) und Gerardo Driggs (Perkussion) hatten spontan noch Jürgen Osterloh am Bass mitgebracht. Zu hören gab es Improvisationen mit Elementen aus Jazz uns Klassik sowie Bossa Nova und Samba.
Wolfenbütteler Zeitung, 27.04.2009 (Tobias Wagner)