Komposition

Seit meinen musikalischen Anfängen in der Jugendzeit hat es mir Freude bereitet, eigene Stücke zu schreiben. Wenn ich mich ans Klavier setze, beginne ich oft mit einem Akkord oder einem Groove. Es kommen weitere spontane Ideen beim Spielen hinzu. Allmählich wird mehr daraus, Muster aus Melodien, Harmonien & Rhythmus bilden sich heraus und verdichten sich. Wege entstehen, die ich weitergehen kann – oder auch nicht. Mit der Zeit setzt sich eine Struktur fest, die ich skizziere und dann ausforme, verwerfe, umbaue …  Schließlich wird das Ergebnis mit Hilfe eines Notationsprogramms aufgeschrieben und für die zugehörigen Instrumente aufbereitet.

So entstehen fast alle meine Stücke. Größere Kompositionen mit auskomponierten weiten Partien baue ich gerne im Notationsprogramm aus, wobei das Programm die musikalischen Ideen nicht ersetzt (wie man vielleicht denken könnte), sondern als Partitur fixierbar und optimal bearbeitbar macht (Transponieren, Hörbar-Machen, komplexe Abläufe überblicken).

Beim Musikschreiben entstehen Bilder in meinem Kopf, die die Fortführung der Ideen beeinflussen. Ich habe oft das Gefühl eine Art „Filmmusik“ zu meinen inneren Bildern & Szenenfolgen zu schreiben: ein Wechselspiel der Ebenen – das mich, um ganz offen zu sein, glücklich und zufrieden macht.

     

Meine musikalischen Ideen werden weitgehend umgesetzt:
◊  im Rahmen meines Bandprojekts [osterloh] – Instrumentalsongs, manchmal
    verbunden mit kurzen Texten;
◊  als zusammenhängende Konzerte – The Riddagshausen Concerts;
◊  im kleinen musikalischen Rahmen – z.B. im Duo oder als Solostücke
    (BassKlangKunst).
Hiermit verbindet sich auch mein musikalisches Konzept der Inner Picture Music.

Soweit kann und möchte ich meinen Arbeitsbereich Komposition beschreiben.
Der Rest ist: spielen & hören …