2. Oktober 2015

+++ Radtour 2015-Ticker: Spendensumme / Konto geschlossen +++

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Die Radtour 2015 mit Jan Behrens (einmal mit Bike & Tourmobil durch Deutschland) ist vorüber. Es war eine einmalige, unvergessliche Zeit für uns beide.
Das Spendenkonto ist geschlossen. Wir haben gut 14.400,-€ Spenden erspielt und an die „Fahrenden Ärzte“ in Kassel sowie an das Projekt „IGLU“ in Braunschweig weitergegeben (beides Projekte zur Unterstützung von Obdachlosen). Wir danken allen Spendern & Unterstützern.
LG euer JO

17. September 2015

Nachwuchsband „Crossing Blue“ spielt „Blue Zone“

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Die junge Nachwuchsband „Crossing Blue“ aus Braunschweig-Querum hat im Rahmen ihres Live-Konzerts „Blaue Stunde“ den Song „Blue Zone“ von mir gespielt.
Hier der passende Link auf meinen You Tube-Kanal: Crossing Blue – Blue Zone.

Die Musiker sind: Niklas Wohlt (p, leader), Ben Schaper (perc), Leon Ehmke (g), Nico Wichmann (perc), Nora Derner (sax), Tabea Lipinski (b).

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Wer mehr über die talentierte Band wissen möchte, hier ihre Website: www.crossingblue-querum.de

Macht weiter so, mir gefällt’s … 🙂

LG euer JO

12. September 2015

+++ Radtour 2015-Ticker: Zielkonzert auf der Insel Baltrum & Ending Concert in Braunschweig +++

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Nach dem Flashmobconcert in Rastede mit dem supertollen jungen Sänger Paul Köninger aus Braunschweig und mit TV-Beitrag bei RTL Nord hieß es in den Folgetagen die Schlußstrecke schaffen, um rechtzeitig zum Radtourende das Konzertziel, die Insel Baltrum, zu erreichen.

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Jan tritt noch einmal kräftig in die Pedale, Regengüsse erwischen ihn, ansonsten ist das Wetter gutes Radfahrwetter.

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Wir durchqueren ein typisches Stück Küstenland: Wiesen, Kühe, Sonnenblumen und Maisfelder, Dörfer, Landstraßen, Kiefern, Birken, Mischwald, Windkraftparks, Fleets und kleine Siele, Deich, es riecht nach Landluft und nach Meer.

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Schließlich rückt Neßmersiel immer näher, der Hafenort, in dem unsere Fähre nach Baltrum ablegt. Beide sind wir nun aufgeregt, wollen ans Ziel, wollen das Ende der Tour – und andererseits auch nicht, bald wird alles zu Ende sein. Ich fahre vor, stelle das Tourmobil ab und warte auf Jan, der sich gegen den Nordseewind ein letztes Mal vorkämpft, schließlich kommt er über den Deich, wir machen shake hands und fallen uns in die Arme: „Geschafft, Alter. Wir haben’s gemacht, und wir haben’s geschafft! Einmal durch Deutschland, wir haben unser Ziel erreicht!“

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Verladen der Instrumente auf die Fähre (Künstler, die auf der Insel spielen, fahren frei – wie wir erstaunt und erfreut erfahren), dann Ankunft, Jans Eltern sind da, auch Eike, der Sohn unserer Pensionswirtin Anneliese, gemeinsam schaffen wir das Gepäck nach Hause. Dann ein nächtlicher Spaziergang auf der Strandpromenade.

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Der entscheidende Tag, Samstag, 29. August: abends Konzert an der Strandpromenade, das Meer im Rücken, Abendhimmel, untergehende Sonne, und ein paar Hundert Zuhörer, die die einzigartige Atmosphäre genießen … und ordentlich spenden.

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Danke, ihr wart klasse! Gäste aus Braunschweig sind extra angereist, unter ihnen Ann-Claire Richter, die das Tourtagebuch in der Braunschweiger Zeitung geschrieben hat – Anna, superlieben Dank, du warst/bist einzigartig!

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Nach dem Konzert eine kleine Feier, und am nächsten Tag (Sonntag) Rückreise nach Braunschweig. Abends um 18 Uhr Ankunft, Tourmobil ausladen (danke, Rainer), Jan und ich geben uns tiefenerschöpft die Hand, wir wissen „Das war’s!“ … eine fantastische Zeit, eine anstrengende Zeit, eine unvergessliche Zeit, nie haben wir uns gestritten in 6 Wochen Wohnen & Hausen im Tourmobil, unendlich viel geblödelt haben wir, uns super verstanden … best friends! Danke, Jan …

Am Mittwoch, 2. Sept. dann das Ending Concert im St. Vinzenzkrankenhaus in Braunschweig, allerletzter Schlusspunkt. Danke Frau Hirmer …

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Liebe Grüße
Euer JO

P.S. Die Konzert-Radtour von Jan Behrens & Jürgen Osterloh verfolgt einen guten Zweck: im Rahmen ihrer Konzerte & durch die Abgabe ihrer CDs gegen Spenden werden Mittel gesammelt für das Obdachlosen-Projekt „Die Fahrenden Ärzte“; an diese Organisation wird der Erlös der Tour gehen. Wer spenden möchte – hier die Spendenkontodaten

Dr. Jan Behrens / Dr. Jürgen Osterloh, Volksbank Braunschweig Wolfsburg
IBAN DE60 2699 1066 1906 9920 00
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Stichwort: Radtour

Ich bedanke mich herzlich bei allen Spendern & Unterstützern!

26. August 2015

+++ Radtour 2015-Ticker: Konzert auf dem Segelschiff „Alexander von Humboldt“ in Bremen +++

Sonntag 23., Montag 24. & Dienstag 25. August: Nach dem fantastischen Konzert am Dowesee in der Heimatstadt Braunschweig geht es am nächsten Tag – Sonntag – auf die Etappe nach Bremen. Jan wird am Sonntag von Olaf Firus, einem Förderer der Tour und Freund aus BS, ein Stück auf dem Rad begleitet.

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Es geht nach Celle, und wir passieren zunächst heimatliche Gefilde bei bestem Sommerwetter. Und wir gelangen in das Örtchen „Osterloh“ bei Celle; klar, dass hier ein Foto gemacht wird: Osterloh, Osterloher Landstraße … putzig. Die Ansiedlung ist sehr schön, mit viel Baumbestand und zum Teil großen Anwesen, Ruhe, Abgeschiedenheit, Durchatmen.

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Die kommenden beiden Tage wird richtig Strecke gemacht, damit wir es bis Bremen schaffen. Es geht durch die Heide, eine schöne flache Landschaft mit Waldbestand erwartet uns, baumgesäumte Landstraßen, die auch für das Tourmobil gut zu befahren sind – mal nicht hügelig-bergige, engste Fahrwege, man gleitet doch komfortabel dahin, auch das Tourmobil hat sich beruhigt und ächzt & klappert kaum mehr. Der Blick weitet sich und hat Gelegenheit, an Pferdeweiden und –höfen, Heideflächen, Schafherden hängen zu bleiben; dennoch: viel Autoverkehr auch hier.

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Am Montag sendet SAT 1 Regional dann einen gut 3minütigen Filmbericht über die Radtour. Wir können ihn nicht live sehen, aber in der Mediathek. Toll!

Schließlich Bremen. Der Hafen. Das Segelschiff „Alexander von Humboldt“. Ein berühmtes Schiff mit Geschichte. Jetzt Restauration. Wahnsinn! Dank Ulli Glaper, dem Chefkoch, den wir in Goslar kennengelernt haben und der diesen Auftritt ermöglicht hat. Thanks Ulli – und auch danke an Florian 1 (aus meiner Heimatstadt Goslar), Florian 2 und alle anderen der überaus netten Mannschaft der AvH. Einige Gäste aus Braunschweig, Hannover, Hamburg haben uns besucht und mit uns den Abend genossen. Ihr seid klasse … Die folgenden Fotos geben einen Eindruck von der ungewöhnlichen Location und vom Abend.

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Farewell Alexander von Humboldt; wir sehen uns wieder am neuen Liegeplatz an der Schachte …

Liebe Grüße
Euer JO

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23. August 2015

+++ Radtourticker: Konzerte in Wolfsburg und in Braunschweig +++

Mittwoch 19. & Donnerstag 20. bis Freitag 21. & Samstag 22. August: Die Tage vergehen … Wir sind nun schon lange Zeit auf Tour. Von Mittwoch bis Freitag rückten wir der Heimat immer näher, weitgehend auf anderen Wegen als mit dem Pkw üblich, denn die Radwege diktieren die Route. Und so erleben wir die Region, in der wir leben, zu Hause sind und die wir „gut“ kennen, aus einer ganz anderen Perspektive. Und entdecken wieder neu: hier ist es schön.

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Am Freitag rückt das Fernsehteam von SAT 1 an und filmt & interviewt auf dem Weg nach Wolfsburg, dem ersten der beiden Konzertorte in unserer Region.
Dann das Konzert im Kunstmuseum – vielen Dank, dass wir hier spielen konnten. Wobei wir, dem Ort gemäß, eine Musikperformance gemacht haben, die auch mit dem sozialen Thema der Tour spielte.

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Das Konzert war krass, auch mit schönen, ruhigen Momenten – und ein tolles Publikum hat uns bestärkt. Danke.

Auf dem Weg nach Braunschweig. Jan radelt diesmal nicht allein, Ann-Claire Richter, Redakteuerin & Verfasserin des Tourtagebuchs in der Braunschweiger Zeitung, begleitet ihn auf der 40km-Etappe – Respekt, Anna!

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Ich reise mit dem Tourmobil an und bereite das Konzert bei „Kultur unter Glas“ am Dowesee vor – ein wunderschöner Ort zwischen Siegfriedviertel & Schuntersiedlung, an dem Jan und ich schon häufiger gespielt haben und den wir – auch außerhalb von Konzertanlässen – gerne aufsuchen: ein Ort der Schönheit der Natur und eine Oase der Ruhe.

Hier einige Pre-Concert-Fotos; Fotos vom Konzert folgen später nach.

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Dank an alle, die ein fulminantes Konzert (oft im Hintegrund wirkend) ermöglicht haben: Detlev, Delle, Linus, Birgit und alle anderen – ihr seid großatig!
Schön war es auch, VertreterInnen & Nutzer des Projekts IGLU kennenlernen, dem Tagestreff in Braunschweig für Menschen, für die IGLU eine wichtige Anlaufstation ist. Der wirklich großzügig ausgefallene Erlös des Konzerts sowie die CD-Spenden geht ans Projekt IGLU. Wir freuen uns, hier unterstützen zu können, und ich danke allen Spendern & Gästen.

Das Konzert war einfach großartig ebenso wie das tolle Publikum: 500 HörerInnen – Wahnsinn! Schön, dass auch der Schirmherr der Radtour, Oberbürgermeister Markurth mit Gattin, da war. Ebenso schön war es, viele Freunde und Bekannte wiederzusehen – auch SchülerInnen von mir, darüber habe ich mich persönlich sehr gefreut; toll, dass ihr im Konzert wart: Caspar, Justin, Helen, Nicole, Klaudia … … Super Musiker mit uns auf der Bühne: Eddie Filipp, The Bensons, danke! Und nochmals danke schön an alle unsere Sponsoren.

Ein wunderbarer Abend ist zu Ende – the show is over …

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Wir sind nun doch ein wenig müde, aber wir ziehen weiter … bis bald!

Liebe Grüße
Euer JO

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19. August 2015

+++ Radtour-Ticker: Konzert im Theaterstübchen in Kassel +++

Sonntag 16., Montag, 17. & Dienstag 18. August: Auf dem Weg von Bad Wildungen nach Kassel regnet es am Sonntag wie aus Kübeln. Es ist entsetzlich. Jan hat keine Chance, 30 Sekunden draußen und du bist tropfnass. Am Montag immer noch Regen, aber mit Pausen. Jan schafft es irgendwie bis Kassel. Der Scheibenwischer des Tourmobils ist im Dauereinsatz. Das alles hat keinem Spaß gemacht. Es trommelt laut und penetrant auf’s Dach, auch der Schlaf leidet massiv daunter. Wir sind morgens nicht erholt, sondern gehen angeknockt in den nächsten Tag.

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Aber wir freuen uns auf unser Konzert im „Theaterstübchen“ in Kassel am Dienstag, sind einen Tag vorher da und ziehen zur Wiederherstellung der Lebensgeister (und um nicht krank zu werden nach der Nässe) ins B&B-Hotel – duschen, schlafen, aufwärmen. Und ein schöner Spaziergang am Stadtrand in Kassels „grün-graue Feuchte“, ein Garten-Parkgebiet, leicht verwildert & faszinierend, eine Überraschung, eine andere Welt.

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Dienstag ist Konzerttag. Wir treffen uns am Nachmittag mit Dr. Samir Ragab, einem Arzt aus Kassel, der Kontakt zu Dr. Gero Moek, dem Leiter der „Fahrenden Ärzte“ hergestellt und das Konzert im Theaterstübchen für uns organisiert hat.

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Wir erfahren eine Menge an neuen Informationen: es gibt die Fahrenden Ärzte seit Ende der 90er Jahre. Sie kümmern sich im Paket mit Sozialpädagogen engagiert um die medizinische Beratung/Hilfe von Obdachlosen; manchmal sind auch einfach Gespräche & Kaffee vonnöten. Es ist absolut bewundernswert, was hier an ehrenamtlicher Arbeit und Hintergrundorganisation geschieht! Ganz sicher sind die Spenden & anderen Einnahmen unserer Radtour, die vom generösen Kasseler Publikum unseres Konzerts noch einmal erheblich aufgestockt wurden (über 1.000-,€), hier bestens investiert. Ganz herzlichen Dank dafür auch an dieser Stelle.

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Das Konzert und der Konzertort selber waren der Hammer! Wir haben sehr gut gespielt, und der Funke sprang sofort über; ein begeistert mitgehendes Publikum feuerte Jan und mich zu musikalischen Höhenflügen an.

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Danke an alle, die da waren, und danke an das tolle Team des Theaterstübchens. Danke, dass wir bei euch spielen konnten. Eine wirklich erstklassige Jazzlocation, in der interessante Konzerte stattfinden und auch internationale Jazzgrößen spielen. Auch die Braunschweiger „Jazzkantine“, der „Bahama Soul Club“ und die Hannoveraner Band „tok tok tok“ waren schon hier, ebenso wie „Billy Cobham“ oder „Paul Kuhn“, der das letzte Konzert vor seinem Tode im Theaterstübchen spielte – ein großer Mann des deutschen Swingjazz.

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It was a pleasure to be here. We’ll come back!!! Thank you so much!

Liebe Grüße
Euer JO

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16. August 2015

+++ Radtour 2015-Ticker: Wunderschöne Landschaft im Edertal und am Ederradweg +++

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Samstag 15. & Sonntag 16. August: Übernachtung in Bad Berleburg von Freitag auf Samstag. Eine von vielen schiefergedeckten und –eingefassten Häusern geprägte Stadt mit einem großen Verkehrsaufkommen – im Tal und auf den Hügeln, malerisch und mit vielen historischen Gebäuden ausgestattet. Dennoch eine anscheinend rückläufige Stadt, wie leerstehende Geschäftsräume zeigen. Das Signum einer großen Bank leuchtet nachts rot über die Unterstadt. Sehr freundliche Menschen, meine Uhr wird repariert … und weiter geht’s.

Jan schafft eine sehr lange Etappe auf dem Ederradweg bei bestem Sommerwetter und empfiehlt mir, die Strecke auch mal zu fahren, weil sie in eine wunderschöne sanft hügelige, landwirtschaftlich und auch behutsam touristisch geprägte Landschaft eingebettet ist. Das Tourmobil erholt sich ein wenig, weil auch die Autostrecke angenehm zu fahren ist und überdies gute Einblicke in die schöne Umgebung erlaubt. Frankenberg: ein schöner historischer Ort – und zuvor Battenberg, wo wir rasten.

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Am Ende schafft Jan es tatsächlich bis Bad Wildungen, eine enorm lange Strecke, toll! Hier Übernachtung im Tourmobil; und heute – Sonntag – regnet es schon den ganzen Vormittag. Nichts zu machen, abwarten, abarbeiten, was so anliegt, auch ein wenig erholen, denn die Tour ist für uns beide, neben den schönen Seiten, die im Vordergrund stehen sollen, auch sehr anstrengend: wochenlanges Leben auf engstem Raum, was sehr gut klappt; Weiterarbeit an laufenden Projekten; Organisation; das alltägliche Einerlei; konzentriertes Fahren; physische Anstrengungen; Konzerte spielen; Kommunikation. Kein Gejammer, einfach die Realität … in der Summe: eine wahnsinnig tolle Erfahrung, verbunden mit Fortschritten, was das Projektthema – Unterstützung für die Versorgung von Menschen ohne Obdach erhalten – anbelangt.

Liebe Grüße
Euer JO

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14. August 2015

+++ Radtour 2015-Ticker: Flash-Gig Rösrath und weiter ins Edertal +++

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Mittwoch 12., Donnerstag 13., Freitag 14. August:
Am Mittwoch haben wir in Rösrath hinter Köln unser erstes spontanes Minikonzert draußen gespielt: ein Flashgig vor einer Baustelle im Rückraum des Parkplatzes eines großen Supermarktes.

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25€ Spenden im Bassukulelenkoffer, einige weitergereichte CDs, Bauarbeiter & Supermarktkunden als Zuhörer, interessante Gespräche & Begegnungen, viel Sympathie für unser Spendenziel, die medizinische Unterstützung von Menschen, die ohne Obdach sind. Ein komplexes Thema, zu dem es viele Meinungen, manchmal wenig Kenntnis, insgesamt aber doch Interesse gibt.

Danke an F., der so schöne Fotos von uns gemacht und Deutschland früher als Tramper mit Gitarre bereist hat. Halt dich aufrecht, bist ´n Klasse Typ!

Donnerstag & Freitag waren geprägt durch’s Radfahren von Jan im Oberbergischen Land bis zum Rothaargebirge. Overath, Wiehl, Wildberg, Freudenberg, Kreuztal, der Ederradweg, Bad Berleburg … Viele Hügel und Berge, eine Mischung aus Weserbergland & Harz. Schwer zu fahren für Jan, keuch-keuch, die Berge (lange Steigungen) hinauf, Respekt, mein Freund, Respekt. Absurde Spinnereien vom Navi, das das Tourmobil extreme Steigungen auf absurd engen Umwegen hinaufjagt, so dass einem beinahe Angst und Bange wird. Das muss anders werden, zur Not fahre ich ohne Navi & nach Karte, geht ja schließlich auch.

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Aber hier ist eine wunderschöne bäuerliche, kleinstädtische Region. Dennoch unheimlich viel Verkehr auf den Straßen: Lastwagen an Lastwagen, Kleintransporter, Pkws aller Art, unglaublich, es ist laut, das hätten wiri nicht gedacht. Abendessen im Tourmobil: Spaghetti mit Gemüse & Schinken; schmeckt! Zuvorin Kreuztal lange einen Standplatz für die Nacht gesucht, diesmal ein kleiner netter Parkplatz, auf dem auch Busse stehen dürfen, abseits der Ortsmitte. Ein nettes abendliches Gespräch mit einem angrenzenden Bewohner, der seinen Hund Gassi führt und gerade aus Kroatien zurück ist. Welcome home! Danke für das Duschangebot …

Liebe Grüße
Euer JO

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12. August 2015

+++ Radtour 2015-Ticker: Koblenz – Bonn – Köln +++

Sonntag 9., Montag 10., Dienstag 11. August: Am Sonntag Rückfahrt mit dem Tourmobil vom Satellitenkonzertort Dettelbach zur Tourstrecke bei Koblenz. Verkehr, Stau, Hitze, Autofahren, Autofahren, Stress … dann endlich zurück!

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Am Montag ging Jan auf die Radstrecke nach Bonn. Start unter einer urbanen Brücke mit Graffitis, wir parkten gemeinsam mit anderen Autos und Trucks. Jan startet wohlgemut, ich fahre mit dem Tourmobil voraus.

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Jan genießt die Strecke vom Rad, ich bin auf der verstopften Schnellstraße links (westlich) vom Rhein, Stop & Go, ätzend! Dann kommt der Regen, baff! Gewitter, Wind, das volle Programm. Jan sieht es vor sich (ist aber in freier Natur), ich bin schon mittendrin (und IM Tourmobil), telefonische Verständigung, ich sammele den tropfnassen Jan unterm Baum ein. Schluss für heute. Abendbrot im Tourmobil bei Donner & Doria! Hatten wir so bisher noch nicht.

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Dienstag: Wetter wieder schön! Haha, die Lebensgeister sind wieder da! Jan düst los, ich finde durch Erfragen bei netten Leuten eine Gärtnerei, wo ich Wasser für’s Tourmobil fassen kann. Auch hier ein herzlicher Händedruck, CDs wechseln den Besitzer und: Adieu. Ansonsten ähnliches Programm: Jan = Rheinradweg, Jürgen = Tourmobil & Straße, wir bleiben einigermaßen „eng“ zusammen. Zum Glück für einen Radfahrer, der gestürzt und mit Schürfwunden versehen war. Jan entdeckt ihn und ruft mich herbei. Das Tourmobil mutiert zum Saniwagen, schnell bin ich da. Rein mit dem Patienten, exquisite Wundreinigung und Weiterversorgung durch Arzt Jan B. und ad hoc-Assistenten Jürgen O. Ein wiederhergestellter Patient verlässt das Tourmobil … und weiter geht’s Richtung Köln.

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Hier finden wir einen abendlichen Stellplatz in einem ruhigen Wohngebiet. Sofort fallen wir auf mit unserem Riesenwaggon, aber ebenso schnell sind wir im Gespräch und dürfen die Kölner Gastfreundschaft genießen: „Komm rein & bring einen mit!“ – so die herzliche Devise. Das abendliche Nachbarschaftstreffen wird um uns erweitert. Ein wundervoller Abend vergeht mit Schnittchen, Gesprächen mit Tiefgang & Esprit in medizinisch-pädagogischer & auch internationaler Runde. DAS ist es, was diese Tour erneut zu einer Reise der menschlichen Begegnung macht: es zeigt sich, wie Menschen leben, was sie erlebt haben, wie sie im Umgang sind. Ich erlebe ein offenes, gastfreundliches Deutschland, jedenfalls weit überwiegend, wohl wissend, dass es auch andere Situationen geben mag.

Liebe Grüße
Euer JO

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10. August 2015

Porträt: Steffi von Siegroth – Hauptsponsorin der Radtour 2015

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In diesem Blogpost stelle ich euch Steffi von Siegroth, die Hauptsponsorin der Konzert-Charity-Radtour 2015 vor, welche mich im Juli/August 2015 gemeinsam mit Jan Behrens durch Deutschland geführt hat (mehr dazu). Steffi von Siegroth hat die Tour nachhaltig unterstützt und ist Eigentümerin des Hörgeräteakustik-/ Optikerfachbetriebs „hören & sehen“ in der Roggenmühle in Braunschweig.

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Steffi hat durch die Hörgeräteversorgung ihres eigenen Vaters das Interesse an ihrem Beruf entdeckt, den sie spürbar ambitioniert und mit Leidenschaft ausübt. Nach drei Jahren Lehre, Gesellenzeit, Meisterstudium und Ausbildung zur Pädakustikerin an der Akademie für Hörgeräteakustik in Lübeck war sie zunächst fünf Jahre als Hörgeräteakustikmeisterin angestellt. In ihr wuchs aber schon bald der Wunsch, sich selbstständig zu machen. Im Jahr 2008 erfüllte sie sich ihren Traum mit der Eröffnung des eigenen Geschäfts in Braunschweig/Lehndorf – sehr ästhetisch eingerichtet, mit einem beeindruckenden Arsenal an schönen, hochwertigen Brillen und Hörgeräten.

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Steffi hörte unserem Duo Behrens/Osterloh einige Male im Steigenberger Parkhotel Braunschweig (Jazzlounge 1777) zu, wo wir regelmäßig freitags spielen. Wie sie uns berichtete, erfuhr sie von dem Projekt „Radtour 2015“und konnte sich eine Unterstützung vorstellen. Es gefiel sie, dass jemand – wie Jan – im Rahmen eines knapp einjährigen Sabbaticals auf seine eigene berufliche Sicherheit verzichtet, um gemeinsam mit seinem musikalischen Partner Jürgen Osterloh ein soziales Projekt umzusetzen. Steffi wörtlich: „Da es bei der Radtour 2015 vorrangig um akustische (Konzerte) und visuelle Eindrücke (während der Fahrt mit dem Rad) geht, passt dies perfekt zum Label meines Geschäfts >hören und sehen<. Mich beeindruckt außerdem die Authentizität, die Persönlichkeit und die Leidenschaft von Jan und Jürgen, die aus einem unterstützungswerten Projekt >mehr> werden ließ“.

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Steffi hat eine enge Verbindung zur Musik. Ihr Vater war selber eine Zeitlang Musiker und spielte Jazz & Swing auf Saxophon, Klarinette & Akkordeon. Sie ist aufgewachsen mit James Last in den Ohren, der in seinen anfänglichen Jahren ein bekannter Jazzbassist war (damals noch: „Hans“ Last). Bei Familienfeiern gehörten die Livemusik ihres Vaters und später auch Klaviermusik stets dazu. „Heute holt Jazz die schönen Erinnerungen zurück und lädt zum Abschalten und Entspannen ein“, so Steffi.

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Steffi hat uns bei dem Konzert im Restaurant „Himmelstoss“ in Dettelbach besucht. So haben wir gemeinsam mit ihr, aber auch mit dem Braunschweiger Rechtsanwalt Olaf Firus, der für uns wichtige Kontakte hergestellt hat, einen konzertanten & kommunikativen Abend verbracht.

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Jan und ich danken Steffi von Siegroth sehr herzlich für ihre außerordentliche Unterstützung der Radtour 2015.

(v. Siegroth-Fotos: J. Behrens)

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LG euer JO