24. Januar 2017

NEWS: The Riddagshausen Concert 1 & 2 CDs fertig & in Arbeit


Die CD zum 1. Riddagshausen Concert (2015) ist erschienen; mehr.
Sie kann bei mir bestellt werden und wird ab Februar auch in der Buchhandlung Graff zu erwerben sein.

Im November 2016 fand in der Klosterkirche mein 2. Riddagshausen Concert mit dem Titel „Lighthouse“ statt. Zur Zeit arbeite ich mit Niklas Wohlt an einer Live-CD zum Konzert.

Auch diese Website wird im Hintergrund überarbeitet.

Auf meinem YouTube-Kanal gibt es Ausschnitte aus beiden Konzerten zu sehen. Es lohnt sich, hinein zu hören  und zu sehen. Hier die direkten Links: Concert-Snippet 01 / Concert-Snippet 02. Dank an Caspar Bögge für die Videobearbeitung.

Viele Grüße für heute …
Euer JO

P.S. Bild größer = klick.

14. Dezember 2016

NEWS: The Riddagshausen Concert 2 – Lighthouse/Rückblick

Am Donnerstag, 24. November 2016 um 19.30 Uhr war es in derKlosterkirche Riddagshausen soweit. Mein zweites Riddagshausen Concert mit dem Tital „Lighthouse“ begann.
Im von Wulf Schmidt und Hartmut Siewert ästhetisch illuminierten Kirchenraum wechselten sich Texte & Musik ab, das gut einstündige – wie ich finde: wunderbare und auch nachdenklich stimmende – Konzert tauchte die ZuhörerInnen in eine „andere“ Welt.
Ich bedanke mich bei allen beteiligten Musiker(inne)n und Förderern, der Klosterkirche Riddagshausen, insb. bei Pfarrer Knoblauch & allen Mitarbeiter(inne)n und bei Georg Renz, bei der Richard Borek Stiftung und der Stiftung Braunschweiger Kulturbesitz. Und ganz vielen Dank an die 400 ZuhörerInnen, die gekommen waren, hoch konzentriert zugehört und so wunderbare Rückmeldungen gegeben haben (Presse).
In mir – und ich denke, nicht nur in mir – wird das Konzert noch lange nachklingen …

Eine schöne, besinnliche Adventszeit wünscht

Ihr/euer JO

P.S. Foto größer = klick.

 

25. Januar 2015

Meryem Akdenizli zu Gast in Braunschweig

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Die mit internationalen Preisen und Auszeichnungen bedachte junge Pianistin Meryem Akdenizli war am 21.01.2015 in Braunschweig zu Gast.

Sie besuchte meine Klasse an der IGS Querum im Musikunterricht, um mit mit den Schülerinnen & Schülern klassische Musik, insb. Klaviermusik, näher zu beleuchten. Aus verschiedenen Epochen wurden berühmte Kompositionen, z.B. von L. van Beetthoven, Franz Liszt oder von Claude Debussy, dargeboten, analysiert und gemeinsam besprochen. Meryem, die ich vor ein paar Jahren in ähnlichem Zusammenhang kennengelernt habe, nennt dies „Erzählkonzerte“, also Konzerte, in denen Musikstücke gespielt, die Zuhörer aber auch durch die Musik geführt werden, um diese besser auffassen zu können. „Klassik im Klassenzimmer“ gewissermaßen, ein guter Weg, um Schülerinnen & Schüler an klassische Musik heranzuführen.

Meryem erledigt dies auf entwaffnend frische Art & Weise. Mit Zug und Taxi aus Stuttgart angereist, weht sie ohne Umschweife  in die Aula der IGS Querum, testet kurz den – frisch gestimmten – Ibach-Flügel an und fragt anwesende Schüler einer 7. Klasse, ob diese ein wenig Musik hören wollen. „Na klar“, jubeln diese begeistert und sind nach einem virtuosen Liszt-Stück dermaßen „platt“, dass eine Schülerin völlig konsterniert fragt, ob Meryem nicht die Finger weh tun würden. Nach gemeinsamen Lachen entwickelt sich eine ad hoc-Musikstunde, wie sie besser nicht sein könnte. Hier wurden junge Menschen durch den Live-Eindruck und die Nähe zur Künstlerin für eine Musik aufgeschlossen, die nur wenige von ihnen sonst erleben. Deutlich wurde aber auch, wie offen und aufnahmebereit die Schülerinnen & Schüler für die Klangwelt klassischer Musik doch sind.

Dieses Erlebnis wiederholt sich am Nachmittag mit meiner 10. Klasse, die – gut vorbereitet – mit Meryem wichtige Stationen klassischer Musikgeschichte abschritt. Konzentrierte Arbeitsatmosphäre hier; die in Referaten erarbeiteten Vorkenntnisse kommen zur Hilfe. Man versteht sich. Auch hier zeigt sich, dass der direkte Kontakt, gewissermaßen das „Anfassen“ von Musiker und Musik, dass das unmittelbare, auch persönlich geprägte Hör-Erlebnis motiviert, sich auf Ungewohntes einzulassen. Fragen zum Leben als Profi-Musiker, zur Biografie der Künstlerin, zur Technik  des Klavierspiels schließen sich an. Am Ende umringen die Schüler die Pianistin am Flügel, um ihr beim Spielen fasziniert auf die Hände sehen zu können, die dann auch Großartiges vollbringen.

Im Anschluß noch eine private Einzelstunde für die Schülerin Helen, ihrerseits mehrfache Siegerin bei „Jugend musiziert“, die mit der Verleihung einer Urkunde endet. Eine überglückliche Schülerin verlässt schließlich die Aula, und eine strahlende Meryem Akdenizli rauscht nach dem Fahrplanstudium per Handy zurück nach Stuttgart. Noch schnell zum Bahnhof bringen, tschüss … und bis zum nächsten Mal, Meryem. Alles Gute für dich …

Tja, Musik verbindet, schließt auf, lockt und ist einfach schön. Botschafter für diese Erfahrung zu sein, ist eine schöne & wichtige Sache.

Wer mehr über Meryem erfahren will, sollte ihre Website besuchen: http://www.akdenizli.com