12. August 2015

+++ Radtour 2015-Ticker: Koblenz – Bonn – Köln +++

Sonntag 9., Montag 10., Dienstag 11. August: Am Sonntag Rückfahrt mit dem Tourmobil vom Satellitenkonzertort Dettelbach zur Tourstrecke bei Koblenz. Verkehr, Stau, Hitze, Autofahren, Autofahren, Stress … dann endlich zurück!

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Am Montag ging Jan auf die Radstrecke nach Bonn. Start unter einer urbanen Brücke mit Graffitis, wir parkten gemeinsam mit anderen Autos und Trucks. Jan startet wohlgemut, ich fahre mit dem Tourmobil voraus.

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Jan genießt die Strecke vom Rad, ich bin auf der verstopften Schnellstraße links (westlich) vom Rhein, Stop & Go, ätzend! Dann kommt der Regen, baff! Gewitter, Wind, das volle Programm. Jan sieht es vor sich (ist aber in freier Natur), ich bin schon mittendrin (und IM Tourmobil), telefonische Verständigung, ich sammele den tropfnassen Jan unterm Baum ein. Schluss für heute. Abendbrot im Tourmobil bei Donner & Doria! Hatten wir so bisher noch nicht.

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Dienstag: Wetter wieder schön! Haha, die Lebensgeister sind wieder da! Jan düst los, ich finde durch Erfragen bei netten Leuten eine Gärtnerei, wo ich Wasser für’s Tourmobil fassen kann. Auch hier ein herzlicher Händedruck, CDs wechseln den Besitzer und: Adieu. Ansonsten ähnliches Programm: Jan = Rheinradweg, Jürgen = Tourmobil & Straße, wir bleiben einigermaßen „eng“ zusammen. Zum Glück für einen Radfahrer, der gestürzt und mit Schürfwunden versehen war. Jan entdeckt ihn und ruft mich herbei. Das Tourmobil mutiert zum Saniwagen, schnell bin ich da. Rein mit dem Patienten, exquisite Wundreinigung und Weiterversorgung durch Arzt Jan B. und ad hoc-Assistenten Jürgen O. Ein wiederhergestellter Patient verlässt das Tourmobil … und weiter geht’s Richtung Köln.

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Hier finden wir einen abendlichen Stellplatz in einem ruhigen Wohngebiet. Sofort fallen wir auf mit unserem Riesenwaggon, aber ebenso schnell sind wir im Gespräch und dürfen die Kölner Gastfreundschaft genießen: „Komm rein & bring einen mit!“ – so die herzliche Devise. Das abendliche Nachbarschaftstreffen wird um uns erweitert. Ein wundervoller Abend vergeht mit Schnittchen, Gesprächen mit Tiefgang & Esprit in medizinisch-pädagogischer & auch internationaler Runde. DAS ist es, was diese Tour erneut zu einer Reise der menschlichen Begegnung macht: es zeigt sich, wie Menschen leben, was sie erlebt haben, wie sie im Umgang sind. Ich erlebe ein offenes, gastfreundliches Deutschland, jedenfalls weit überwiegend, wohl wissend, dass es auch andere Situationen geben mag.

Liebe Grüße
Euer JO

P.S. Die Konzert-Radtour von Jan Behrens & Jürgen Osterloh verfolgt einen guten Zweck: im Rahmen ihrer Konzerte & durch die Abgabe ihrer CDs gegen Spenden werden Mittel gesammelt für das Obdachlosen-Projekt „Die Fahrenden Ärzte“; an diese Organisation wird der Erlös der Tour gehen. Wer spenden möchte – hier die Spendenkontodaten

Dr. Jan Behrens / Dr. Jürgen Osterloh, Volksbank Braunschweig Wolfsburg
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Ich bedanke mich herzlich bei allen Spendern & Unterstützern!

10. August 2015

Porträt: Steffi von Siegroth – Hauptsponsorin der Radtour 2015

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In diesem Blogpost stelle ich euch Steffi von Siegroth, die Hauptsponsorin der Konzert-Charity-Radtour 2015 vor, welche mich im Juli/August 2015 gemeinsam mit Jan Behrens durch Deutschland geführt hat (mehr dazu). Steffi von Siegroth hat die Tour nachhaltig unterstützt und ist Eigentümerin des Hörgeräteakustik-/ Optikerfachbetriebs „hören & sehen“ in der Roggenmühle in Braunschweig.

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Steffi hat durch die Hörgeräteversorgung ihres eigenen Vaters das Interesse an ihrem Beruf entdeckt, den sie spürbar ambitioniert und mit Leidenschaft ausübt. Nach drei Jahren Lehre, Gesellenzeit, Meisterstudium und Ausbildung zur Pädakustikerin an der Akademie für Hörgeräteakustik in Lübeck war sie zunächst fünf Jahre als Hörgeräteakustikmeisterin angestellt. In ihr wuchs aber schon bald der Wunsch, sich selbstständig zu machen. Im Jahr 2008 erfüllte sie sich ihren Traum mit der Eröffnung des eigenen Geschäfts in Braunschweig/Lehndorf – sehr ästhetisch eingerichtet, mit einem beeindruckenden Arsenal an schönen, hochwertigen Brillen und Hörgeräten.

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Steffi hörte unserem Duo Behrens/Osterloh einige Male im Steigenberger Parkhotel Braunschweig (Jazzlounge 1777) zu, wo wir regelmäßig freitags spielen. Wie sie uns berichtete, erfuhr sie von dem Projekt „Radtour 2015“und konnte sich eine Unterstützung vorstellen. Es gefiel sie, dass jemand – wie Jan – im Rahmen eines knapp einjährigen Sabbaticals auf seine eigene berufliche Sicherheit verzichtet, um gemeinsam mit seinem musikalischen Partner Jürgen Osterloh ein soziales Projekt umzusetzen. Steffi wörtlich: „Da es bei der Radtour 2015 vorrangig um akustische (Konzerte) und visuelle Eindrücke (während der Fahrt mit dem Rad) geht, passt dies perfekt zum Label meines Geschäfts >hören und sehen<. Mich beeindruckt außerdem die Authentizität, die Persönlichkeit und die Leidenschaft von Jan und Jürgen, die aus einem unterstützungswerten Projekt >mehr> werden ließ“.

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Steffi hat eine enge Verbindung zur Musik. Ihr Vater war selber eine Zeitlang Musiker und spielte Jazz & Swing auf Saxophon, Klarinette & Akkordeon. Sie ist aufgewachsen mit James Last in den Ohren, der in seinen anfänglichen Jahren ein bekannter Jazzbassist war (damals noch: „Hans“ Last). Bei Familienfeiern gehörten die Livemusik ihres Vaters und später auch Klaviermusik stets dazu. „Heute holt Jazz die schönen Erinnerungen zurück und lädt zum Abschalten und Entspannen ein“, so Steffi.

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Steffi hat uns bei dem Konzert im Restaurant „Himmelstoss“ in Dettelbach besucht. So haben wir gemeinsam mit ihr, aber auch mit dem Braunschweiger Rechtsanwalt Olaf Firus, der für uns wichtige Kontakte hergestellt hat, einen konzertanten & kommunikativen Abend verbracht.

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Jan und ich danken Steffi von Siegroth sehr herzlich für ihre außerordentliche Unterstützung der Radtour 2015.

(v. Siegroth-Fotos: J. Behrens)

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LG euer JO

9. August 2015

+++ Radtour 2015-Ticker: Konzert im Weinrestaurant „Himmelstoss“ in Dettelbach +++

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Am Freitag 07. August Anreise zum „Satellitenkonzert“ im Weinrestaurant „Himmelstoss“ in Dettelbach bei Würzburg. Diese Strecke wurde komplett im Tourmobil zurückgelegt. Konzerttermin: Samstag 08. August.

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Dettelbach & das Restaurant sind wunderschöne Orte. Die Stadt Dettelbach, autonom gestellt & traditionell geprägt, ist mit ihrer komplett erhaltenen historischen Gebäude- und Straßenstruktur wie –kultur eine Reise wert. So etwas gibt es in unserer Region kaum mehr … Unterfranken wie es leibt, lebt und liebt … das Essen, der Wein, die Gesellschaft – die Musik.

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Unser Konzert im „Himmelstoss“ – legendär, auf einer Scheunenbühne, das Publikum im Innenhof unter einem Blätterdach und Weintrauben. Sommer, Sommerabend, Sommernacht … Danke für Applaus & tolle Atmosphäre!

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Danke auch an Roman Krückel, den Chef des Hauses; aber ebenso an Sue, Olaf, Steffi, Ivy, Martina & Josef sowie die Crew ums Barbecue. In Erinnerung bleiben Musik, unsere Gespräche, insb. das atemberaubende mittelalterliche, restaurierte Haus (Anwesen) von Sue, ein unglaublicher Ort, und die darin wohnende Gastlichkeit. Smashing!

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Auch an dieser Stelle mein/unser besonderer Dank an Steffi von Siegroth für so vieles, was sie an Unterstützung gegeben hat.

Und lieben Dank an Olaf Firus für Vermittlung & viele Anstöße. Ohne euch würde es die Radtour kaum geben. Wie schön, dass wir im „Himmelstoss“ so nett beieinander sein durften.

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Am Sonntag geht es wieder auf die Piste; wir müssen Abschied nehmen …

Liebe Grüße
Euer JO

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8. August 2015

+++ Radtour 2015-Ticker: Impressionen aus der Klosteranlage Eberbach +++

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Im vorigen Blogpost habe ich das auf unserer Radstrecke liegende Kloster Eberbach mit historischer Weinkellerei bereits erwähnt. Ein historischer Ort mit jedenfalls für Jan und mich spirituell anregender Atmosphäre & Bedeutung. Nicht umsonst wurden hier Szenen für den Film „Der Name der Rose“ mit Sean Connery gedreht (auf der Basis des Buches „Il nome della rosa“ von Umberto Eco).
Ganz sicher werden Spuren daraus in meinem kommenden Riddagshausen-Konzert vorkommen (26.11.15).

Hier noch einige meiner Fotos von diesem einmaligen Ort der Ruhe & inneren Einkehr.

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Liebe Grüße – euer JO

7. August 2015

+++ Radtour 2015-Ticker: Auf dem Weg nach Koblenz +++

Dienstag 04. bis Donnerstag 06. August: Wir sind seit Dienstag auf dem Weg nach Koblenz.

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Zunächst Regen, dann bei besserem Wetter unterwegs auf schönen, auch belebten Wegen & Straßen entlang des Rheins. Das nächste Konzert wird am 08.08.15 im Restaurant „Himmelstoss“ in Dettelbach (nahe Würzburg) sein; dies ist das letzte „Satellitenkonzert“, das wir extra anfahren müssen (eigener Post folgt).

Zeit also, um die schöne Rheingegend um Eltville, Wiesbaden/Mainz, Rüdesheim, Heisenheim, Bingen & weiter „rauf“ zu genießen.

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Es ist wunderschön hier: Weinberge, darin ab & zu hübsche Häuser von Winzern oder auch „Privatleuten“, Radwege und Straßen parallel zum Rhein, daneben noch die Zuglinien, Rheinschiffe, Motorboote, viel Tourismus, südlich belebte Atmosphäre …

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Es geht ganz schön rauf & runter, wobei das „Rauf“ auf dem Bike, wie jeder weiß, recht schön anstrengend sein kann. Das erlebe ich nun auch selber, denn am Mittwoch bin ich eine Tour mit Jan auf meinem Bike mitgefahren. Es ging zum Zisterzienserkloster Eberbach und von da nach Rüdesheim.

Trotz touristischer Erschließung ist das Kloster ein spiritueller Ort, der uns beide sehr beeindruckt.

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Ich sammele Eindrücke für mein Konzert in der Riddagshäuser Klosterkirche am 26.11.15, die ja ebenfalls ein zisterziensischer Ort ist.

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Die Fahrt durch die Weinberge ist wunderschön, und ich genieße es, auch einmal auf dem Rad zu sein. Eine andere Welt als die Autowelt: langsamer, körperlicher, direkter, freier, ohne Stress …! Die Strecke ist für mich sehr gut leistbar, und ich werde auf dieser Tour nicht das letzte Mal das Fahrrad bestiegen haben.

Am Donnerstag ist Jan auf dem Weg nach Koblenz; ich hüte wieder das Tourmobil und freue mich auf die nächste Bike-Etappe auch für mich …

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Die ganze Gegend hier ist paradox: zum einen südländisches Ambiente (enge Straßen, Fensterläden, abblätternder Putz an den eng gesetzten Häusern, Verkehr knattert oder dröhnt dicht an den Tischen vor den Restaurants vorbei) … …

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… … zum anderen ein Zeugnis ur-„teutscher“ und römischer Geschichte – eine versunkene, verwunschene Welt mit Wehrtürmen & Burgen auf den Hügeln & Bergspitzen, mit Kirchen, Kapellen, Klöstern, man stellt sich vor, wie plötzlich Ritter zu Pferde um die Ecke biegen; römische Rösser längst vergangener und doch präsenter Zeiten schnauben gegen die lärmenden Touristenbusse und Motorroller der Einheimischen an …

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Liebe Grüße – euer JO

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4. August 2015

+++ Radtour 2015-Ticker: Konzert in „Harry‘s New York Bar“ in Frankfurt +++

Montag 03. August: Mit Bike & Tourmobil zum Konzert in Harry’s New York Bar im Frankfurter Plaza Hotel.
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Die Fahrt war für uns beide sehr verschieden – eigentlich selbstverständlich, dennoch aber interessant, weil Jan mit dem Bike im Gebiet um und in Frankfurt selbst auf gut ausgebauten Fahrradwegen zügig vorankam. Das Telefon klingelt und ein fröhlicher Jan vermeldet: „Hey Jo, ich bin da!“

Das lief bei mir anders. Ich gurke* mit dem Tourmobil langsam auf Landstraßen, immer enger werdend, herum, um eine Station zu finden, an der ich Nutzwasser aufnehmen konnte. Okay, Internet, Campingplatz mir Versorgungsmöglichkeit gefunden. Nichts wie hin (siehe oben *). In der Einöde lag der Platz – aha: geschlossen von 13-15 Uhr, wir haben 14 Uhr: Klingeln darfste nicht, Parken und Warten darfste und lohnt sich nicht, zwei Personen mit Kampfhund und bösem Blick kommen aus dem Tor, strahlen nicht wirklich Willkommensbereitschaft aus. Also wenden, zurück in den entfernten Ort. Was nun? Ah, da ist eine Versorgungs-/Reparaturstation für Landmaschinen usw. Vielleicht haben die Wasser!? Großer Hof, ich rauf, rufe: „Hallo?“, nichts, doch: ein großer, allerdings etwas schläfriger, dennoch aber beeindruckender Schäferhund hat mich gehört und trottet, offenbar seiner Wirkung bewusst, gemütlich, aber deutlich auf mich zu. Ich denke: „Wasser hin, Wasser her, wir sind nicht in der Sahara“ und ziehe mich in die Fahrerkabine zurück. Nichts wie weg. Schließlich der Retter in der Not: Klaus Hamm, seines Zeichens Fleischer und Partyserviceexperte. In weißem Arbeitsdress tritt er vor die Tür, und (sein Pech) ich frage ihn nach Wasser für’s Tourmobil. Winkt das Fahrzeug auf den Hof und versenkt den Wasserschlauch im Einlass. Ein super Typ. Sagt: „Da haste aber Glück gehabt, dass i mei Poscht grad aus’m Kaschte g’holt hab!“ Grinst und sagt: „Der Litte Wasse koscht 100€“. Am Ende wechseln 100l Wasser, CDs und ein fester Händedruck jeweils den Besitzer. Danke Klaus, bist ´n klasse Kerle!

Abends dann nach ausgiebiger Dusche im Hotel (danke, euer Service war Oberklasse) unser Konzert in „Harry’s New York Bar“, einer American Bar mit echtem New York-Ambiente der 40/50er Jahre.

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Man denkt, Walter Matthau & Jack Lemmon kämen jeden Moment um die Ecke. Leger & stilvoll zugleich, du bist in einer anderen Welt.

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Neben den anderen Gästen waren Freunde & Bekannte da: Hilke Schmidt aus FFM, die den Auftritt vermittelt hat (danke auch an dieser Stelle, liebe Hilke), Jörg Fiene & Immo, außerdem eine Bekannte von Jan aus seiner Schulzeit mit Freundin. Wir haben gut gespielt, und die Runde um uns herum war sehr nett. Ein klasse Abend! In Erinnerung bleiben mir auch die Gespräche mit Roberto (halb Italiener, halb Franzose) über sein bewegtes Leben, aber auch über Kindheit und Jugend heute sowie über Pädagogik angesichts seiner Kinder.

Später am Abend dann ein Feuerwerk vor der atemberaubenden Skyline von Frankfurt City – toll!
Noch später dann: Good-bye, kommt mal wieder (was wir gerne möchten), ab ins Tourmobil … und Licht aus! Platt!
Liebe Grüße – euer JO

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30. Juli 2015

Radtour 2015-Ticker: Spendenkonto

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Die Konzert-Radtour von Jan Behrens & Jürgen Osterloh verfolgt einen guten Zweck: im Rahmen ihrer Konzerte & durch die Abgabe ihrer CDs gegen Spenden werden Mittel gesammelt für das Obdachlosen-Projekt „Die Fahrenden Ärzte“; an diese Organisation wird der Erlös der Tour gehen.

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29. Juli 2015

+++ Radtour 2015-Ticker: Uber die schwäbische Alb – Stuttgart: im Studio – und weiter geht’s …+++

 

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Montag, 27. Juli: Landschaftlich sehr schöne Strecke zum Zielort Holzmaden (Ausgangspunkt: die Ulmer Gegend). Aber auch viele Steigungen.Und wechselndes Wetter: durchaus Sonne mal, aber vor allem heftiger Gegenwind und extreme Regenschauer. Armer Jan, das ist heftig!

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Begegnungen: gesprächige Menschen mit Hunden, ein Biobauer, der oft im Fernsehen kommt, ein netter Rentner in Westerheim, der mir am Tourmobil hilft und ein Versandpaket mit den Worten entgegennimmt: „Wes ischn des?“ (der Anlieferer sagt schmunzelnd: „Wes für de Fraa“) … überhaupt fast durchweg überaus freundliche Menschen, die alle eine besondere Geschichte zu erzählen haben.
Gedanken: Wie ist das für Menschen, die immer auf der Straße, die stets draußen leben? Die kein Tour- oder Wohnmobil als sicheren Hort haben? Darüber möchte ich auf dieser Tour mehr erfahren.
Bald kommt Jan zum Zwischenstopp. Dann braucht er etwas Warmes & Trockenes. Okay, wird erledigt.
Ich muss loslegen …

 

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Dienstag, 28. Juli: Ganz andere Strecke auf Stuttgart zu & hinein. Die Region um Stuttgart erscheint als riesiges Gewerbe-/Industriegebiet, in das ländliche „Zungen“ hineinragen. Schnellstraßen, Liefer-/Schwerlastverkehr, Autos, Autos … was für ein Kontrasterlebnis. Für Jan auf dem Rad wie für mich am Steuer des Tourmobils, das ächzend & klappernd wie ein Zirkuswagen über die Straßen und zwischen den Autos daherkriecht.

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Auf einem Skaterplatz, an dem ich fotografiere, jumpe ich auf ein Podest (für ein besseres Foto). Doch – da es gewachst ist (was ich nicht wusste) – rutsche ich aus & knalle ich mit voller Wucht auf’s Podest. „Das war’s!!! Aus!!!“ … so mein erster Gedanke. Dann kommen die Schmerzen. Aber – Entwarnung – Glück im Unglück: Kopf, Zähne, sonstige Extremitäten – alles ok. Was bleibt, ist eine schmerzhafte fette Prellung am Bein. Na, ich habe ja einen Arzt an Bord, auf den Verlass ist … und humpele nun ein paar Tage. Hätte schlimmer kommen können.

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Wie treffe ich Jan in groß-/städtischen Gefilden? Bisher war es die Kirche in einem Ort, eindeutige Wegmarke, gibt’s immer und ist leicht zu finden. Doch diese wegweisenden Leuchttürme des Landgebiets entfallen in groß-/städtischen Regionen. D.h. sie sind zwar da, aber wo zwischen all den Gebäuden, die höher und viel zahlreicher sind als sie? Das Tourmobil braucht außerdem Parkfläche, die es kaum gibt. Außer auf den speziellen Park- und Stellplätzen am ehesten in Nebenstraßen. Also per Handy Straßennamen austauschen und mit Karte und Navi Treffpunkte checken. Bislang haben wir uns immer gefunden …

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Abends dann zu Gast bei Olli Curth in Stuttgart. Das Tourmobil parkt an der steilsten Straße Stuttgarts vor dem Haus, in dem der junge Loriot – damals noch Vicco von Bülow – als Kind & Jugendlicher gewohnt hat.
Wir schlafen auch dort – nochmals Kontrastprogramm: die Tage zuvor das Weizenfeld, der Waldesrand – nun röhren – bis auf eine kurze Kernnachtzeit – Straßenbahnen, Busse & Pkws im 1m-Abstand am Tourmobil vorbei! Urban night der besonderen Art …

 

Mittwoch, 29. Juli: Das Tourmobil bringt uns ins Tonstudio der Hochschule für Medien zu Olli Curth, der dort Professor & Tonmeister ist und ursprünglich aus Braunschweig stammt. Jan & ich spielen das eine oder andere ein. Letztlich entscheiden wir uns für den Toursong – eine Komposition von Jan: „Beyond the sea“; eine unplugged-Version mit Flügel & Kontrabass.

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Wir arbeiten auch mit Flügelsounds & Kontrabasspercussion. Ein – wie ich finde – schönes Stück. Superprofessionell von Olli aufgenommen. Nachmittags dann der Abschied. Abschiednehmen gehäuft ist auch nicht so leicht. Dabei habe ich vor 2 Wochen erst von meiner geliebten 10.4 („meiner“ Klasse) Abschied genommen, was mir (allen) sehr schwer fiel. Wie gut, dass ich Glücksbringer von ihnen mit auf die Reise bekommen habe, die mich begleiten & an sie erinnern (3. Foto rechts unten: Minibass, Fotoalbum).

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Kaffeepause im Wohnmobil … dann besteigt Jan wieder das Rad. Er ist auf der Strecke, während ich dies schreibe. Ich muss los, ihm nach …

Bis bald … liebe Grüße – euer JO

26. Juli 2015

Radtour-Ticker: abends & morgens

Sonntag 26. Juli: Im weiteren Umkreis von Ulm & der schönen Donaugegend.

Am Vorabend eine abendlich-nächtliche Wunderwelt: Halbmond über’m Wald, eine Grille, die zirpt, sanftes Licht fällt aus dem Tourmobil, die Bilder der Tagesfahrt tauchen auf, Begegnungen. Es ist schön hier.
Der Morgen beginnt mit Hornissenjagd, Frühstück auf dem Bauernweg (ein Hund will mein Butterbrot, Jans blitzschnelle Reaktion verhindert das).

Wir lernen ein sportlich wanderndes Ehepaar (Monika & Max) aus der Gegend kennen, das über 900 km auf dem Jakobsweg gewandert ist und bei schlechtem Wetter, gemeinsam mit anderen, einer Wanderin das Leben gerettet hat, die am Erfrieren war. Tolle, jung gebliebene Leute, Begegnungen auf der Straße, die in Erinnerung bleiben, darum geht es auch …

ehepaar-selfie-bearbsw (Ein Selfie – so sieht er auch aus … ;-))

Danach aber geht es weiter: Jan zischt davon, wird nicht leicht heute, es ist heiß. Ich klare das Tourmobil auf, fahre bald zum Treffpunkt vor und werde später mein Bike besteigen, um Jan entgegenzufahren.  Bon voyage, ole chap …

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Liebe Grüße – euer JO (Fotos: JO)

24. Juli 2015

Radtour 2015 – Auf dem Weg nach Lindau!

Hallo liebe Leute,

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[Klick aufs Foto]

]Fotos © by Jürgen Osterloh & Jan Behrens, 2015]

JB und ich haben am Feldrand übernachtet und heute morgen ein wunderbares, gesundes Frühstück vor dem Tourmobil zu uns genommen.

Der Wagen ist gepackt, wir freuen uns auf Lindau: 1. Auftritt der Tour im Restaurant ‚Valentin‘.

Musik, CD’s, nettes Auditorium, schönes Ambiente – alles garantiert …

Euch allen einen schönen Tag!

Euer JO!