Portrait Jürgen Osterloh

Jürgen Osterloh (*1955) lebt als Autor und Musiker in Braunschweig. Im Mittelpunkt seines literarischen Schaffens stehen Gedichte
und poetische Prosa, die das Alltägliche mit existenziellen Fragen verbinden. Seine Texte entstehen aus genauer Wahrnehmung
von Landschaften, Bäumen, Städten und Menschen und öffnen Räume für Erinnerungen, Nachdenklichkeit und neue Perspektiven.
Seine Literatur lädt dazu ein, die Welt nicht schneller zu erklären, sondern aufmerksamer wahrzunehmen.

Nach vielen Jahren wissenschaftlicher Arbeit in der Erziehungswissenschaft, einer Lehrtätigkeit an der Technischen Universität Braunschweig
sowie seinen Aufgaben als Didaktischer Leiter einer Reformschule widmet sich Jürgen Osterloh heute vor allem dem literarischen Schreiben.
Seine wissenschaftliche Erfahrung prägt dabei weniger die Themen als die Haltung: genaues Beobachten, sorgfältiges Fragen und Vertrauen
in die Kraft der Sprache.

Mit den Gedichtbänden Das Fenster rechts (2024) und Blicke im Vorüberziehen (2025) sowie der poetischen Prosa Die alte Allee und
ihre Stadt (2025) hat er eine unverwechselbare literarische Stimme entwickelt. Seine Texte erscheinen außerdem in Literaturzeitschriften und
Anthologien.

Jürgen Osterloh ist Mitglied der AG Literatur der Braunschweigischen Landschaft.

Als Bassist und Komponist verbindet Jürgen Osterloh Literatur und Musik in künstlerischen Projekten. In seinen Lesungen unter dem Titel
Osterloh liest – Gedanken im Vielklang. Eine poetische Reise mit Wort, Musik, Licht begegnen sich Sprache, Klang und Licht –
ergänzt durch die Erinnerungen, Bilder und Gedanken der Zuhörenden. In diesem gemeinsamen Resonanzraum entfaltet sich eine
besondere Wirkung seiner Poesie.

Mehr zu Osterloh bei Wikipedia.